Zum Artikel „BRK baut neu – für schnellere Rettung“ (Regionalteil):
Wer die räumliche Situation des BRK-Kreisverbandes kennt, kann dem Vorstand für seinen Mut, diese Investition nach vielen Jahren Diskussion in Mühldorf nun anzupacken, nur gratulieren. Schließlich entsprechen die Räumlichkeiten in der Ahamer Straße schon lange nicht mehr – nicht nur im Rettungsdienst, sondern zum Beispiel auch bei Essen auf Rädern – den Anforderungen, die an eine Hilfsorganisation und einen Wohlfahrtsverband im 21. Jahrhundert zu stellen sind. Dieser Neubau bietet die Chance, das Rote Kreuz im Landkreis so weiterzuentwickeln, dass die Bevölkerung des Landkreises sich auch weiterhin auf örtlich kompetente Ansprechpartner verlassen kann und die Eigenständigkeit des Bayerischen Roten Kreuzes im Landkreis gesichert wird. Für die hauptamtlichen Mitarbeiter trägt diese Investition zur Arbeitsplatzsicherung bei. Wie das Foto im Bericht andeutet, halte ich den geplanten Standort gegenüber der Kreisklinik und neben der Mühldorfer Feuerwehr für optimal. Denn dies bedeutet für Absprachen zwischen den Organisationen kurze Wege bei den Planungen – es entsteht im wahrsten Sinne des Wortes ein Rettungszentrum. Mein Fazit: Es lohnt sich, diesen Kraftakt zu unterstützen.
Boris Hillmann
Ampfing