Zur Berichterstattung über E-Mobilität (Politikteil) und zu „Falsche Kritik am E-Auto“ (Leserbrief):
In einem Leserbrief schrieb Frau Urgibl eine kleine aber feine Abrechnung mit der bisherigen Politik der großen Koalition. Dabei wurde auch das E-Auto kritisch bewertet. Dieser Umstand rief aber nun einen promovierten Ingenieur auf den Plan, was nun wiederum mein Interesse weckte. Herr Liesenkötter packte dann auch gleich richtig aus. Er unterstellte zunächst die Verbreitung „absolut falscher“ Behauptungen. (nebenbei: absolut falsch entspricht in etwa absolut schwanger). Dann allerdings entwickelt sich seine weitere Argumentation etwas abenteuerlich. Die bezieht sich auf eine „Studie“ der Freien Universität Brüssel. Selbstverständlich alles ohne Quellenangaben und Auftraggeber dieser „Studie“. Es geht nämlich ab hier nur noch um die Zukunft. Zum jetzigen Zeitpunkt hat aber Frau Urgibl recht, und es ist der Umwelt ja auch egal, ob der Ruß aus einem Dieselauspuff kommt oder aus einem Braunkohlekraftwerk. Und bei Kilometer null hat durch die Produktion ein E-Mobil der Umwelt bereits mehr geschadet als ein normales Auto bei Kilometer null. Und bei Prognosen, oder soll ich sagen Weissagungen, die hier laufend zitiert werden, ist es halt so, dass die Trefferwahrscheinlichkeit meist unter der eines Würfels liegt. Fragt die die Berliner. Eine Prognose ersetzt lügen durch raten.
Georg Igl
Gars