Keine Politik in Predigten

von Redaktion

Zu „Zündeln am Friedensfest“ (Kommentar im Politikteil):

Die Vorgänge, auf die Sie sich beziehen, sind mir unbekannt. Ich schließe aber aus den Formulierungen, dass Kritik an einer oder mehreren Predigten geübt wurde, die politisch eingefärbt waren. Leider ist es nämlich so, dass sich unsere Amtskirchen einer arroganten und penetranten „Political Correctness“ befleißigen, die große Teile unserer Christen befremdet. Diese Christen werden leichtfertig diffamiert, was zu einer Schweigespirale führt, aus der heraus dann kritische Ausbrüche erfolgen. Die Leute merken nämlich ganz genau, dass sich eine moderne Form der Bigotterie breitmacht (Stichwort: Gutmenschentum – ergo sind Andersdenkende moderne Häretiker). Man fragt sich manchmal schon, ob St. Oeko wichtiger ist als Jesus Christus. Die Art und Weise, wie die Kritiker abgekanzelt werden, ist hochnäsig und unangemessen. Und wenn mittlerweile sogar unser Bundespräsident meint, man müsse über Verschiedenes nachdenken, sollten Sie das auch mal probieren.

Dr. Bernd Schade

Wasserburg

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