Zum Bericht „Andrang von Migranten: Essener Tafel nimmt nur noch Deutsche auf“ und weiteren Berichten und Kommentaren im Politikteil:
Die Tafeln in Deutschland sind eine Schande, in einem so reichen Land dürfte es sie nicht geben. Dass Menschen gezwungen sind, sich von den Resten der Gesellschaft zu ernähren, ist menschenunwürdig, egal ob es sich um Deutsche oder Ausländer handelt. Hier hat die Politik versagt. Das Existenzminimum müsste so bemessen sein, dass ein Betteln um Brosamen nicht nötig ist. In der Realität gibt es die Tafeln leider und wenn in Essen der Tafelchef als Ordnungsmaßnahme verfügt, dass es einen Aufnahmestopp für Ausländer gibt, um Senioren und alleinerziehenden Müttern den Zugang wieder zu ermöglichen, dann sollte er nicht in die rechte Ecke gestellt werden. Er hat nach dem Verursacherprinzip gehandelt. Wenn sich Gäste nicht wie Gäste benehmen, muss es möglich sein, sie auszuschließen, ohne dass eine Hasstirade losgetreten wird. Unglaublich ist es, dass die Bundeskanzlerin hier Kritik übt, statt hinter den ehrenamtlichen Helfern zu stehen. Solche Aussagen sind Wasser auf die Mühlen der AfD und lassen sie erstarken, statt sie überflüssig zu machen.
Lilly Brod
Stephanskirchen
Seit Jahren wirkt die durch zahlreiche freiwillige Helfer organisierte und von Spenden finanzierte „Tafel“ wie ein Notanker für jene Bundesbürger, die durch den Raster unseres „Wohlstandsstaates“ gefallen sind. Was nützen die hervorragenden Wirtschaftsprognosen, wenn Tausende von Bundesbürgern jede Woche an den Tafeln Schlange stehen müssen, um über die Runden zu kommen? Durch die verheerende Flüchtlingspolitik unserer Kanzlerin haben zahlreiche Migranten sehr schnell erkannt, wie man unser Sozialsystem aushebeln kann, indem man das ausbezahlte Geld zum Kauf von „persönlichen Lebensmitteln“ zur Seite legt, sich die Lebensmittel von der Tafel besorgt, um das dadurch gesparte Geld ins Heimatland zu transferieren. Von zahlreichen Betreibern der Tafel im „Wohlstandsland Deutschland“ kamen daher immer mehr Hilferufe zu unseren Politikern, die ungehört verhallten, bis der Vereinsvorsitzende der Essener Tafel Jörg Sartor die Reißleine zog und nur noch an registrierte Sozialleistungsempfänger mit deutschem Pass den Zutritt zur Tafel gewährte. Sofort erfolgte ein gigantischer Shitstorm gegenüber der Essener Tafel durch Medien, Politik und durch die sogenannte Antifa. Lastwagen der Essener Tafel wurden mit „Nazi“-Worten beschmiert und dadurch auch die freiwilligen Helfer der Essener Tafel verunglimpft. Auch die Bundeskanzlerin sah sich veranlasst mit ihren Worten „Da sollte man nicht solche Kategorisierungen vornehmen. Das ist nicht gut“, die freiwilligen Helfer der Essener Tafel zu kritisieren. Frau Bundeskanzlerin: Sie haben erst durch ihr gesetzwidriges Verhalten Abertausende von Migranten und Flüchtlinge ohne Pass in unser Land einreisen lassen, diesen Zustand an unseren Tafeln mit verursacht. Jetzt müssten gerade Sie und das politische Berlin eine vernünftige Lösung schnellstmöglich herbeiführen.
Adelbert Schömer
Rosenheim
Kürzlich wandte sich in einem etablierten Magazin ein gebildeter Zeitgenosse dagegen, dass er sich ständig von den deutschen Mainstream-Medien und selbst ernannten „Oberlehrern“ belehrt fühle, was er zu denken und gegebenenfalls auch zu tun habe. Das trifft auch auf Gutmenschen, gute Menschen und speziell auf eine bestimmte politische Kaste zu. Zur letzten Spezies gehört leider auch Bundeskanzlerin Angela Merkel, denn offenbar mangels anstehender Aufgaben kümmert sie sich neuerdings um Peanuts wie beispielsweise um die Angelegenheiten der „Essener Tafel“, obwohl sie wissen sollte, dass sie durch ihre uneinsichtige Flüchtlings- und Migrationspolitik Teil des Problems ist. Die ehrenamtlichen Helfer der Essener Tafel leisten Basisarbeit, kennen die Situation vor Ort gut und bedürfen keiner abgehobenen Belehrung und Besserwisserei von Mutti oder von irgendwelchen Gutmenschen, denn sonst ist zu befürchten, dass die Ehrenamtlichen „das Handtuch werfen“: was dann, Frau Merkel?
Jürgen Engelhardt
Stephanskirchen
Die Diskussion über die Verwendung von Tafel-Spenden nimmt allmählich groteske Züge an: Die Kanzlerin kritisierte die Entscheidung der Essener Tafel, Lebensmittel nur noch an deutsche Bedürftige auszugeben; Sozialministerin Barley übte Kritik mit den Worten: „Bedürftigkeit muss das Maß sein und nicht der Pass,“ damit wird impliziert, dass Flüchtlinge per se „bedürftig“ sind. Warum eigentlich? Flüchtlinge sind bei uns nicht obdachlos, sie erhalten eine Rundumversorgung und schlafen in geheizten Räumen; sie bekommen ein ordentliches Taschengeld und stehen damit finanziell besser da als so manche „Minirentner/in“ in unserem Land. Sie könnten sich von ihrem Geld das bevorzugte Essen auch selbst kaufen, aber ziehen es natürlich vor, sich kostenlos bei der Tafel zu bedienen und ihr Geld lieber fürs Handy auszugeben oder nach Hause zu schicken. Dafür war die Tafel nicht gedacht und deshalb sollte die Entscheidung einer privaten Hilfseinrichtung, die dankenswerterweise eine originäre Aufgabe der Regierung unentgeltlich übernommen hat, nicht von der Politik verdammt werden.
Volkart Rothweiler
Bad Aibling
Die Familien vieler Migranten legen zusammen, um einem der Ihren die Zuwanderung nach Deutschland zu ermöglichen. Damit wird der Anspruch verbunden, dass er die im Heimatland verbliebenen Angehörigen finanziell unterstützt. Die Auslandsüberweisungen beweisen das. Grundsätzlich gewährt unser Staat jedem Zuwanderer oder Asylsuchenden Grundversorgung und Unterkunft. Um die Erwartungen der Daheimgebliebenen erfüllen zu können, geht der Einwanderer, der als „Anspruchsberechtigter“ gilt, zur Tafel, sodass mehr für die Überweisung in das Herkunftsland bleibt. Dafür wurden die Tafeln nicht geschaffen.
Horst Fischer
Rosenheim
Ich habe den Zeitungsbericht mehrmals aufmerksam gelesen, ich konnte darin keine Migranten abweisende Haltung erkennen. Es geht darin klar hervor, dass sich die Lage bei der Essensausgabe durch das Verhalten der Jüngeren, die Hilfe in Anspruch nehmen, gegenüber älteren Personen, durch ihr ungebührliches Verhalten verschlechtert hat. Im zwischenmenschlichen Zusammenleben gilt immer noch der Respekt vor dem Alter. Aus dieser Sicht blieb dem Vereinsvorsitzenden der Tafel nichts anderes übrig, als die Notbremse zu ziehen. Damit der Teil der älteren Personen, welche ein arbeitsreiches Leben hinter sich und oft eine spärliche Rente haben, nicht auf der Strecke bleiben. Für uns Bürger und für Migranten gilt, dass wir gegenüber dem Staat nicht nur Rechte, sondern auch Pflichten haben. Wer meint, sich über die Pflichten hinweg zu setzen, für den passt unsere demokratische freiheitliche rechtsstaatliche Ordnung nicht. Ich finde daher die Kritik auf die Essener Tafel mit ihren ehrenamtlichen Helfern beschämend. Es ist leider bei uns so üblich, wenn man meint, dass irgendwo etwas falsch läuft, dass man sich gleich das Maul darüber zerreißt, anstatt zuvor der Ursache nachzugehen.
Josef Fenninger sen.
Weibhausen
Migranten verdrängen die Deutschen, auf deren Kosten sie sich am Essen bedienen. Warum ist es denn möglich, immer mehr Geld für Migraten auszugeben? Weil selbst diejenigen Deutschen in die Armut geschickt werden, die einer Arbeit nachgegangen sind. In Deutschland wird das Wegschauen als Kultur gefeiert. In Deutschland herrscht ein Verdrängungswettbewerb, bei dem die Deutschen schlechter dastehen.
Nikolaus Maier
Halfing