Flossing deutlich billiger

von Redaktion

Zu „Krippe in Flossing: Zurück zu sachlicher Diskussion“ (Leserbriefe):

Unter der Überschrift „Zurück zu sachlicher Diskussion“ von einem „völlig ungeeignetem alten Schulhaus“ zu sprechen, ist äußerst fragwürdig. Bekanntermaßen würden in den Umbau von Wohnung und Garten 350000 Euro investiert werden – danach ist das Schulhaus sehr wohl für die Krippe geeignet. „Weit weg von einer möglichen Mittagsbetreuung“ sowie einer Mittagsverpflegung wäre die Krippe in Flossing zudem nicht, da hierfür eine Küchenzeile geplant ist, in der für die untergebrachten Kinder gekocht werden würde. Zu unterstellen, dass man den Zuschuss für einen Neubau verschweigt, dabei selbst jedoch den höheren Zuschuss für die Lösung in Flossing von 80 Prozent verheimlicht, hat wenig mit Sachlichkeit zu tun. Da es beim Bürgerbegehren um Steuergeld und nicht nur um Gemeindegeld geht, wurden darin die jeweiligen Kosten, ohne Zuschüsse, angeführt. Stellt man die für die Gemeinde anfallenden Kosten gegenüber, fällt die Differenz noch wesentlich deutlicher aus. Zumal es sich bei den angegebenen 750000 Euro für den Neubau um die reinen Baukosten handelt. Berücksichtigt man hierbei Kosten für Grundstück, Erschließung oder sogar den angedachten Übergang zum Kindergarten, werden die Gesamtkosten höchstwahrscheinlich deutlich eine Million Euro übersteigen. Selbst wenn man aber hier lediglich eine Million Euro ansetzt, bleibt für die Gemeinde eine Belastung von 400000 Euro. Für die Lösung in Flossing muss die Gemeinde jedoch lediglich 70000 Euro tragen!

Hubert Gartner

Polling

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