Zum Bericht „Kindergarten lässt Ostern ausfallen“ (Bayernteil) und zum Komentar von Janine Tobarski „Falsch verstandene Toleranz“ (Politik):
Wir sind ein christlich geprägtes Land und können dies nicht so einfach hinnehmen. Die Leiterin des Kinderhauses ist meiner Meinung nach total fehl am Platz. Der Pfarrer hat absolut recht, wenn er sagt: „Nicht die Ausländer machen unsere Kultur kaputt, sondern wir selbst.“ Auch mein Bekanntenkreis ist mit so einer Haltung nicht einverstanden. Die Kinderhausleiterin sollte heute noch ihr Amt niederlegen, mehr braucht man nicht zu empfehlen.
Fritz Artmann
Rosenheim
Wenn unsere „moderne“ Gesellschaft schon solche Probleme mit den christlichen Festen hat, warum schafft man dann nicht gleich alle kirchlichen Feiertage ab? Es wird zwar manchen Mitbürger schmerzen, aber vielleicht denkt man dann darüber nach, was in unserem Kulturkreis einmal Ostern, Pfingsten und Weihnachten bedeutet haben?
Hans Bernhard
Rosenheim
Für mich ist das Verhalten der Kinderhausleiterin eine Unverfrorenheit, weil sie in ihrer Stellung neutral sein müsste und ihre Stellung nicht dazu benutzen dürfte, der katholischen Kirche indirekt schaden zu wollen. Interessant zu diesem Vorfall ist für mich, dass die Frau politisch in der SPD beheimatet ist.
Wolfgang Weber
Schnaitsee
Es ist einfach traurig, mit ansehen zu müssen wie christliche Werte und Traditionen mit Füßen getreten werden. Ostern ist ein wichtiges Kirchenfest, ja das stimmt, und Ostern ist auch den Kindern zwecks der Ostereier in unserer Welt vertraut und wichtig. Schon der Schweizer Psychiater und Begründer der analytischen Psychologie, Carl Gustav Jung (geboren 26. Juli 1875 in Kesswil, Schweiz; gestorben am 6. Juni 1961 in Küsnacht/Kanton Zürich), wusste um die Wichtigkeit eines gesunden Glaubens: In einem Schlüsselerlebnis mit zwölf Jahren erfährt Carl Gustav den „lebendigen, unmittelbaren Gott, der allmächtig und frei über Bibel und Kirche steht, der den Menschen zu seiner Freiheit aufruft.“ Später betont er: „Damals wurde mir klar, dass Gott, für mich wenigstens, eine der allersichersten, unmittelbaren Erfahrungen war.“ 1948 schreibt er einem katholischen Theologen: „Ich bin Gott jeden Tag dankbar, dass ich die Wirklichkeit der imago Dei (des Gottesbildes) in mir erfahren durfte.“ Statt aber den Kindern ein Vorbild zu sein und Wertigkeiten des eigenen Kulturkreises zu stärken, hat sich die Kinderhausleiterin wohl auf die Fahnen geschrieben, ich erfinde das Rad neu und meine Schutzbefohlenen, die Kinder, müssen dem folgen. Aufgebrachte Eltern scheint die Dame wohl zu ignorieren und ihre Stellung als Leiterin der Einrichtung nutzt sie um Ihre Werte durchzusetzen. Dies ist ein sehr trauriges Statement einer Dame, die sich zur Arbeit gemacht hat, Kinder in ihrer Entwicklung zu unterstützen. Dabei ist es völlig in Ordnung, den Kinder alle Werte nahezubringen. Doch nicht, in dem ich wichtige Jahreskreisfeste unserer abendländischen Kultur ablehne.
Petra Salfer
Mühldorf
Ich habe mir die Augen gerieben, als ich diesen Artikel zur Kenntnis nehmen musste. Anstelle von Ostern wird in einem Kindergarten der AWO in Markt Schwaben ein St. Patrick’s Day gefeiert, die Suche von Ostereiern wird durch die Goldschätze der Kobolde ersetzt; dreister geht es wohl nicht. Dazu stellt die Geschäftsführerin der AWO fest: Religion hat zu Hause bei den Eltern stattzufinden, beziehungsweise, wenn Eltern wollen, dass ihren Kindern christliche Werte vermittelt werden, seien sie bei den Einrichtungen der AWO an falscher Stelle. Unsere christlich-abendländischen Wurzel zu leugnen, das kommt immer mehr in Mode. Da hat der zuständige Pfarrer schon recht, mit seiner Feststellung. Man stelle sich mal vor, die Kinderhausleiterin würde solche Aussagen in einem islamischen Land wie beispielsweise in Saudi-Arabien von sich geben; wahrscheinlich würde sie gesteinigt werden oder auf Nimmerwiedersehen in einem finsteren Verlies verschwinden. Subkutan will man uns den Islam oder Multikulte unterschieben. Da ist es schon hilfreich, einmal die christlich-abendländische Geschichte zu betrachten. Zweimal hat der Islam versucht, das christliche Europa zu erobern. Der Karolinger Karl Martell, der Retter des Abendlandes, hat 732 nach Christus bei Tours/Poitiers die islamischen Horten so vernichtend geschlagen, dass Europa für fast 1000 Jahre Ruhe hatte. Im 15. und 16. Jahrhundert belagerten die Türken wiederholt Wien. Dank des eisernen Willens der Wiener Bürger und durch christliche Heerführer wie Prinz Eugen, wurde schon damals die berüchtigte Balkanroute für den Islam versperrt. Der dritte Versuch, Europa zu islamisieren, scheint diesmal aufzugehen. Die AWO schafft das Osterfest ab, laut Frau Merkel gehört der Islam zu Deutsch-land. In welch einer Welt leben wir heute?
Manfred Diezinger
Grassau
Dies ist ein weiterer Beweis des Peterprinzips. Laurence Johnston Peter war ein kanadischer-US-amerikanischer Lehrer, Erziehungs- und Sozialarbeiter, Schulpsychologe, Autor und Professor. Er stellte folgende These auf: Jedes Mitglied einer ausreichend komplexen Hierarchie wird so lange befördert, bis es das Maß seiner absoluten Unfähigkeit erreicht hat, was heißt, dass jede Position irgendwann von einem Mitarbeiter besetzt wird, der unfähig ist, seine Aufgabe zu erfüllen. Es muss nur eine Hierarchie mit mehreren Ebenen vorhanden sein und es gilt in Wirtschaft, Politik und sozialen Organisationen. Dies nur vorab. Die beiden Kernaussagen der AWO-Geschäftsführerin lauten: Religion hat zu Hause stattzufinden (Befehlston Bundeswehr) und für die Vermittlung christlicher Werte ist die AWO nicht zuständig! Dazu möchte ich anmerken, dass ich beim Suchen von Ostereiern keinerlei Religionsausübung erkenne. Abgesehen davon ist die Aussage auch noch falsch. Zum zweiten Punkt empfehle ich dringend die im Grundsatzprogramm der AWO enthaltenen Leitsätze und Leitbild noch mal oder auch überhaupt mal zu lesen und die Frage aufzuwerfen, an welchen Werten sie sich denn zu orientieren gedenken. Oder ist jetzt alles wertfrei? Abschließend noch eine persönliche Bemerkung zu Ostern. Es ist vielleicht müßig zu philosophieren, ob nun der Hase, der Zwarte Piet oder ein Kobold die Eier versteckt. Den Kindern wird ohne Not eine große Freude zerstört und eine Tradition noch dazu. Und zum Ei noch das: Das Ei ist eines der ältesten Symbole in den meisten Kulturen weltweit und seit Jahrtausenden, für den Anfang allen Lebens, Reinheit, Fruchtbarkeit und nebenbei noch eines der gesündesten Lebensmittel überhaupt. Packen Sie Ihre Kobolde und Goldschätze und treten Sie den Mist in die Tonne.
Georg Igl
Gars
Man muss diesen Artikel mehrmals lesen, um zu begreifen und wahrzunehmen, was der Leitung des AWO-Kinderhauses in Markt Schwaben eingefallen ist. Was hat sie sich nur dabei überlegt, das Osterfest heuer ausfallen zu lassen. Ist dieser Frau nicht klar, dass dieses Fest das größte unseres Jahres ist. Tatsache ist und bleibt, das Gott, Jesus und der Heilige Geist Bestandteil unseres Lebens sind und immer bleiben werden, daran kann auch die Leiterin des Kinderhauses der AWO nichts ändern, wenn sie dieses auch möchte. Anstatt den Kindern dieses Fest mit dem Leben und Sterben Jesu näherzubringen, leugnet sie es. Diese Frau hat anscheinend ein großes Problem damit. Auch ihr bleibt der Tod nicht erspart. Der Religionsunterricht ist wichtig und gehört auch in die Schule, denn es sollen den Kindern Gott, Jesus und christliche Werte nahegebracht werden. Sie sind Bestandteil unseres Lebens, daran sollten diese Erzieherinnen dieses AWO-Kinderhauses in Markt Schwaben besonders an Ostern denken. Das St.-Patrick‘s-Day-Fest gehört eindeutig nicht zu unserer Kultur und ist deshalb nicht so wichtig. Es ersetzt nicht das Osterfest. Dieses Kinderhaus der AWO gehört aufgelöst oder zumindest die Leitung durch eine neue ersetzt.
Edeltraud Schwarz
Pfaffing