Zum Bericht „Orchester weist Vorwürfe zurück“ (Regionalteil):
Ich dachte nur Botschaften und Konsulate sind exterritoriale Gebiete, aber offensichtlich ist das Obere Inntal nun fest in weißrussischer Hand! Unbekannte Gagen auf GUS-Niveau, die nach Minsk transferiert, dort das Leben angenehm und luxuriös finanzieren, hingegen rund um Innsbruck, Rosenheim und München nur das Lohnniveau der Kultur ruiniert haben. Jedes Jahr werden links und rechts vom Inn Gelder in Millionenhöhe aufgewendet, die in Erl vorwiegend ausländischen Orchestermusikerinnen und Orchestermusikern zu Gute kommen. Ob ein österreichischer oder gar deutscher Musiker dort mitspielen darf, darüber entscheidet hauptsächlich ein Orchestermanager aus dem Ostblock und somit befinden sich vom Publikum aus gesehen meist kaum mehr als eine Handvoll einheimischer Gesichter in dem von Weißrussen, Italienern und Ungarn dominierten Festspielorchester mit über 120 Stellen. Wen wundert’s. Also importierte Marktdemontage par excellence, noch dazu aus Nicht-EU-Ländern und noch dazu mit übereifriger, österreichischer Politikerhilfe. Das ist das schwarze Loch im schwarzen Festspielhaus zu Erl und die Tiroler und Bayern samt ihrem musikalischen Nachwuchs schauen dafür seit 20 Jahren kulturell mit dem Ofenrohr ins Gebirge und zahlen und zahlen und zahlen nur…
Dr. Ulrike Puschej
Rosenheim