Zu „Ein unwürdiger Vergleich“ (Kommentar im Politikteil):
Ungewollt schwanger gewordene Frauen brauchen in ihrer Not keine Stigmatisierung, sondern bestmögliche Beratung und Hilfe. Sie brauchen Solidarität und Zuspruch, um sich auch in schwierigen Situationen für das Leben des ungeborenen Kindes zu entscheiden. Die Verantwortung für das Leben des Kindes trägt nicht nur die Kindsmutter, sondern gleichermaßen der Kindsvater und helfend und unterstützend auch das gesamte Umfeld der Schwangeren, also Eltern, Großeltern, Familie und Freunde. Wenn alle zusammenhelfen, kann selbst in schwierigsten Situationen, auch mit Hilfe von lebensbejahenden Organisationen wie Alfa, Aktion für das Leben, Sozialdienst katholischer Frauen (SkF) eine gute Entscheidung zugunsten des Kindes getroffen werden. Die Tötung des ungeborenen, absolut unschuldigen und wehrlosen Kindes ist für die Kindsmutter keine Problemlösung, sondern oft eine lebenslang zu tragende schwere Last. Die Probleme müssen bestmöglichst beseitigt werden, nicht die Kinder.
Joseph Hartmann
Kiefersfelden