Zum Bericht „Furcht vor der Radlerplage“ (Bayernteil):
DAV-Sprecher Joachim Burghardt stellt fest: Der Andrang im Gebirge wird mehr und der Verein will ein „Zeichen setzen“ und keine Ladestationen auf DAV-Hütten einrichten. Es ist das ewige Dilemma des Alpenvereins und seiner Verantwortlichen: Sie werben Mitglieder für die Vereinskasse, wollen aber nicht zu viele Menschen in den Bergen sehen – und jetzt gehts gegen die E-Biker. Ist es nicht pharisäerhaft, all die DAV-Hütten zu modernisieren, den „normalen“ Bergsteiger-Gästen sämtlichen Komfort bieten zu wollen, aber dem E-Biker per Beschluss keine Ladestation zu „gönnen“? Die allermeisten Hüttenwirte dürften sich über das Umsatzplus durch Biker und E-Biker sicherlich freuen – und wenn der DAV in Zukunft, wie Herr Burghardt meint, ein Platzproblem und Konflikte befürchtet, dann sollte er das „richtige Zeichen“ setzen und nicht eine „Untergruppe“ von Bergsportbegeisterten als Problem ansehen.
Rudolf Helf jun.
Raubling