Zu „Furcht vor der Radlerplage“ (Bayernteil) und zu Leserbrief „DAV grenzt E-Biker aus“:
Der DAV handelt richtig, wenn er E-Biker ausgrenzt! Es ist mittlerweile schon unangenehm genug, wenn man als Bergwanderer nicht mehr uneingeschränkt, verträumt, der Natur hingegeben, einfach so vor sich hinwandern kann. Ständig muss man damit rechnen, dass von hinten, meistens ohne Vorwarnung, ein Mountainbiker mit hohem Tempo an einem vorbeirauscht. Zur größeren Gefahr wird es dann noch, wenn man Kinder, einen älteren Menschen oder einen Hund mit sich führt. Nebeneinander hergehen und sich unterhalten ist schon gar nicht mehr möglich, denn eine Klingel oder eine Bremse gibt es bei diesen Fahrrädern scheinbar nicht. Jetzt wollen die E-Biker auch noch in die Berge, sogar mit E-Station. Wenn diese Leute, ebenso wie die Mountainbiker, die Natur so wenig interessiert, sollten sie doch besser ins Fitnesscenter gehen. Wofür braucht man ein E-Bike, wenn man doch Sport machen will? Bevor ich mir ein E-Bike kaufen würde, höre ich lieber zum Fahrradfahren auf. Es reicht schon, wenn diese E-Bike-Welle das Flachland unsicher macht. Gut, dass der DAV wenigstens in den Bergen ein bisschen die Bremse zieht!
Brigitte Kaars
Bad Feilnbach