Kreuz, Glaube und Kirche gehören zusammen

von Redaktion

Zur Debatte über den bayerischen Kreuzerlass (Berichte im Politikteil und Leserbriefe):

Da kann man nur mit dem Kopf schütteln und sich wundern. Unser hoher Würdenträger sowie Papstberater, Kardinal Reinhard Marx, welcher der katholischen Kirche angehört, kritisiert unseren Ministerpräsidenten Markus Söder, der der christlichen Partei CDU/ CSU angehört, wegen des Kreuzerlasses in öffentlichen Gebäuden. Herr Söder hat persönlich ein Kreuz angebracht. Unser Kardinal Marx wirft ihm Spaltung und Unruhe vor. Tatsächlich aber ist er es, der für Verwirrung sorgt. Leute aus fremden Ländern und mit anderem Glauben, die mit uns in Bayern leben, stört das Kreuz nicht und sie akzeptieren es auch. Jeder lebt mit seiner Religion und wir alle glauben an Gott. Aber Kardinal Reinhard Marx hat vor einem Konflikt mit den Atheisten und mit Parteien wie den Grünen und der SPD Angst, anstatt dass er die christliche Partei der CDU/CSU vertritt. Allmählich kommt bei Kardinal Marx der Zweifel auf, ob er noch zu uns Christen gehört, da er Jesus leugnet, ob auf dem Tempelberg in Jerusalem, da er sein eigenes Kreuz abgenommen hat, was für so einen hohen Würdenträger eine Schande ist. Er hätte auf den Tempelberg mit Felsendom verzichten sollen, da strenge Vorschriften herrschen. Stattdessen hätte er sich besser in die Grabes- beziehungsweise Auferstehungskirche begeben, wo man Jesus fast noch spüren kann, dieser Ort passt zu uns Christen. Da hätte er auch sein Kreuz nicht abnehmen müssen. Jesus wäre mit Sicherheit enttäuscht gewesen von den kirchlichen Herren. Im Gegensatz zu Kardinal Marx steht Landesbischof Heinrich Bedford-Strohm dieses Mal zum Kreuz. Interessant wäre zu wissen, ob die Leute, die gegen das Kreuz sind, den Mut hätten, so zu reden, wenn Jesus plötzlich vor ihnen stehen würde. Aber leider kann er nicht persönlich sprechen und sich wehren gegen die Ungläubigen, deshalb müssen wir Christen Jesus verteidigen. Ein Kreuz ist eine Antenne zu Gott.

Edeltraud Schwarz

Pfaffing

Ministerpräsident Markus Söder möchte, dass in öffentlichen Gebäuden wieder Kreuze aufgehängt werden, und sagt dazu: „Das Kreuz hat aber nichts mit dem christlichen Glauben zu tun.“ Schade! Wir sind doch seit Jahrhunderten von Jahren durch unseren christlichen Glauben geprägt und da gehört das Kreuz einfach fest dazu. Wir Christen haben doch einen sehr guten und auch einfachen Glauben, wir können in unsere schönen Kirchen zum Beten gehen und brauchen nicht wie in anderen Religionen den Boden zu küssen, einen Elefanten-Buddha anzubeten, stundenlang Flyer verteilen oder Ramadan machen. Wir sagen: Gott und Jesus, andere Jehova oder Allah – aber es wird immer das große Universum der Schöpfer sein.

Die Kreuzzüge von Hunderten von Jahren waren bestimmt keine feine Sache und manch ein Betbruder ist auch heute nicht immer ganz brav, aber im Allgemeinen sind unser Glaube und die Kirche nicht schlecht.

Die Kirche bietet viele Tausend Arbeitsplätze in Gotteshäusern, Altenheimen, bei der Caritas und in Kindergärten und das in vielen Ländern. Sie bietet außerdem viele ehrenamtliche Tätigkeiten von den jungen Ministranten, Kirchenpflegern oder Frauenbund, die alle mit Freude und Begeisterung mitwirken. „A guade Sach!“, find ich. In unserem christlichen Land gehören das Kreuz, der Glaube und die Kirche halt doch irgendwie zusammen!

Peter Moosmüller

Bad Endorf

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