Ministerpräsident Söder soll handeln

von Redaktion

Zu den Berichten „CSU: ‚AfD ist ein Feind Bayerns‘“ und „Papst empfängt Markus Söder“ auf der Titelseite:

Leider erwähnt die CSU im Strategiepapier ihres Generalsekretärs Markus Blume nicht, warum die AfD ein Feind Bayerns sein soll. Stattdessen verspricht sie nicht nur einen harten Kampfkurs, sondern warnt, dass man keinerlei Grenzüberschreitungen mehr dulde. Endlich, liebe CSU, das ist ja genau das, was die AfD die ganze Zeit fordert: keine unkontrollierten Grenzübertritte mehr. Also Herr Ministerpräsident Söder, auf geht‘s, handeln Sie endlich.

Und vielleicht kann sich auch der jetzige Innenminister Horst Seehofer, der seinerzeit Merkels Politik richtigerweise als „Herrschaft des Unrechts“ bezeichnete, dazu durchringen, die seinerzeit von seinem Amtsvorgänger de Maizière gegebene mündliche Anweisung, an der Grenze nicht zu kontrollieren, rückgängig zu machen.

Und Markus Söder, der die AfD als braunen Schmutz bezeichnet, der in Bayern nichts verloren hat? Nun, er lässt bei Abstimmungen in Brüssel genauso zugunsten illegaler Masseneinwanderung abstimmen wie die anderen Parteien auch.

Jetzt hat er den Papst besucht. Von diesem Papst weiß man, dass er von der Verpflichtung spricht, alle Flüchtlinge aufzunehmen und zu integrieren. Mal sehen, wie Söder künftig entscheidet.

Karin Stöttner-Lüdtke

Bad Aibling

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