Flüchtlinge beschäftigen

von Redaktion

Zum Bericht „Ankerzentren werden Zulauf reduzieren“ (Interview im Regionalteil):

Im Redaktionsgespräch mit dem bayerischen Ministerpräsident Markus Söder wird – wie schon in früheren Beiträgen im Politikteil und in Leserbriefen gefordert – die Notwendigkeit der Beschäftigung von Flüchtlingen und Migranten erwähnt, die längere Zeit in Aufnahmeeinrichtungen leben. Da der reguläre Arbeitsmarkt nicht zugänglich ist, kommt nur eine gemeinnützige Beschäftigung infrage. Derartige Beschäftigungsmöglichkeiten gibt es in Fülle. Wer einmal mit der Bahn von Rosenheim nach München fährt, kann sich einen Eindruck verschaffen. Nahezu alle öffentlichen Einrichtungen (Brücken, Schallschutzwände, Bahnhöfe) sind verschmiert. Ähnliches gibt es im ganzen Land. Es wäre eine gute Tat, diese Schmierereien zu beseitigen. Nun, wir haben zwei Probleme. Erstens: Wir müssen viele Tausende Menschen beschäftigen. Und Zweitens: Die Schmierereien in unserem Land müssen beseitigt werden. Es liegt nahe, diese beiden komplementären Probleme zusammen zu lösen. Vielleicht erinnert man sich in 20 Jahren in der Rückschau auf die gegenwärtige Migrationswelle an diesen positiven Aspekt.

Dr. Heinz Brecht

Söchtenau

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