Zu „Harry hat bei der Queen einen Stein im Brett“ (auf der TV-Seite):
Das kluge Interview mit dem Hamburger Adelsexperten Rolf Seelmann-Eggebert tröstet nicht über den Anachronismus hinweg, dass die Monarchie in Großbritannien sich eine steuerfinanzierte Hochzeits-Sause in Höhe von 1,9 Millionen Euro leistet, wobei alleine das Hochzeitskleid der Braut rund 240000 Euro kostet. Abermillionen von „Kleinbürgern“ bleibt nur die Illusion, am TV in mehreren Stunden aufwendigster Fernsehübertragung den Stellvertretereffekt ausgelebt zu haben und „mit sentimentalen Gefühlen dabei gewesen zu sein“, während sich „die Royals“ ungeniert ihrem Luxusleben weiter hingeben: „Noblesse oblige“!
Gerda Wojtech
Waldkraiburg