Zu „Dalai Lama und das ewige Leben“ (Leserbriefe):
Frau Siegerstetter senior erinnert uns wunderbar an das ewige Leben, Heil des Kreuzes. Sie erinnert mahnend an vergangene Kreuzverbote. Er denke daran, wie SA-Leute die Kreuze in seiner Schule abhängten, in der katholische und evangelische Kinder im christlichen Geist erzogen wurden, schrieb 1995 Professor Hans Maier. Er könne nicht finden, dass ein Vergleich zwischen damals und heute intolerant, ja bösartig und unwahrhaftig sein solle. Das Ergebnis sei leider dasselbe. Vergangene Kreuzverbote zu durchschauen ist lehrreich: 1936 schrieb NS-Machthaber Pauly, Kreuze seien aus öffentlichen Gebäuden zu entfernen, „denn sie gehören der Gesamtheit und nicht einer bestimmten Glaubensrichtung.“ 1937 wollte Gauleiter Röver die Klassenzimmer „neutralisieren“. 1956 brüllte ein DDR-Minister eine Schülerin in Storkow nieder, weil sie ein Halskreuzchen trug, als sie mit ihrer Abi-Klasse der Opfer des Ungarn-Aufstandes gedachte. 1976 schrieb Pfarrer Oskar Brüsewitz: „In wenigen Stunden will ich erfahren, soll ich erfahren, dass mein Erlöser lebt.“ Dann verbrannte er sich öffentlich, den kreuzesfeindlichen DDR-Kommunismus anklagend. Im August 1985 ließen Kommunisten in Polen Kreuze aus Schulen und Betrieben entfernen. Im September 1985 schrieb die Münstersche Zeitung, dass die Grünen Alternativen durch die Entfernung des Kreuzes im Rathaus einen ihrer Meinung nach „unwürdigen Zustand“ beenden wollten. Gebet, christlich-soziales Handeln, das Zusammenhalten 50 plus x mit Markus Söder: Die beste Zukunft für Bayern.
Hans Schnitzlbaumer
Bruckmühl
Wir machen öfter in dieser Gegend Urlaub und lesen dann gerne die OVB-Heimatzeitungen – auch sehr gerne die Leserbriefe. Einer ist uns aber besonders negativ aufgefallen. Herr Thaddäus Weindl dürfte sich als Christ nicht so benehmen. Zur Nächstenliebe gehörte es auch, den Dalai Lama zu lieben. Thaddäus Weindl meint wohl, er befindet sich auf einen Religionsbasar. Wer ein Leben nach dem Tod anbietet, dem gehört er an. Passt auch zu unserer Glaubensgemeinschaft, denn diese kommt ja aus dem Vorderen Orient. Eine Religion, entstanden im Orient, mit dementsprechenden Geschichten, aufgeschrieben in einem Buch, der Bibel. Die wenigsten konnten vor circa 2000 Jahren schreiben und lesen. Die Autoren sind nicht bekannt. Glauben heißt auch nicht wissen. Jeder konnte oder kann aufschreiben, was er wollte oder will, Papyrus oder Papier ist geduldig. Seit jeher bieten die meisten Religionen ein Leben nach dem Tod an. Man sollte Andersdenkende nicht bevormunden und verunglimpfen, geschweige denn aggressiv attackieren, wenn man seine eigene Ansicht nicht beweisen kann. Wer weiß schon genau, was vor ungefähr 2000 Jahren im Alltag so alles geschehen ist. Wir waren alle nicht dabei. Allerdings: Was wir Christen dann 2000 Jahre lang aufgeführt haben, ist alles andere als vorbildlich und eine Tatsache. Bescheidenheit und Demut würde uns gut zu Gesicht stehen.
Poldi und Peter Günzkofer
Ascha