Zum Bericht „Ein Bild des Grauens“ (WeltspiegelSeite):
Wenn man sich die großen Schmerzen und die Todesangst dieser Tiere vorstellt, wird man krank, ganz zu schweigen, wie es dem Schäfer ergeht beim Anblick seiner grausam zugerichteten Herde! Gerne würde ich die g‘scheitstudierten Wolffachleute fragen, ob in ihren g‘scheiten Lehrbüchern auch darüber berichtet wird, zu welch grausamen Massakern der Wolf fähig ist, wenn ihm die Gelegenheit dazu geboten wird. Denn, dass er nicht nur so viel Beute reißt, damit er satt wird, wie uns die Wildbiologen glaubhaft machen wollen, haben zahlreiche Vorfälle bewiesen: Erschütternd auch ein Ereignis in einem schwedischen Tierpark, wo eines Morgens die jahrelang den Tieren vertraute Tierpflegerin totgebissen im Wolfsgehege lag. Der Wolf ist ein blitzgescheites, schlaues Tier. Er hat längst begriffen, dass ihm von den großen Zweibeinern keine Gefahr droht. Das hat er längst seinem Nachwuchs weitergegeben. Vor allem das Grauen im Wald, das er unter unseren friedlichen Waldtieren anrichtet, wird manchen Jäger und Förster an den Rand des Erträglichen bringen. Eines jedenfalls steht fest: die große Angst unserer Vorfahren vor dem Wolf ist berechtigt und gehört ganz bestimmt nicht in das Reich der Fabeln, was die g‘scheitstudierten Wildbiologen abfällig bemerken. In den großen Wäldern, zum Beispiel in den Karpaten oder in den Weiten Sibiriens, hat er seinen Platz und nicht in unserem dicht besiedelten Land.
Hermine Gubanka
Bruckmühl