Das wahre Problem ist das Bevölkerungswachstum

von Redaktion

Zur Berichterstattung über die Flüchtlingspolitik (Poltitikeil):

Afrikas Bevölkerung wächst unaufhörlich. Bis 2050 wird eine Verdoppelung erwartet. Eine unverantwortliche Steigerung. Wer denkt an die Ernährung so vieler Menschen? Auch vor der Haustüre von Europa, nämlich in der Türkei, geschieht ein Bevölkerungswachstum. 2005 zählte die Türkei rund 65 Millionen Einwohner. Heute, 2018, gab es bei der Präsidentschaftswahl rund 60 Millionen Wahlberechtigte – bei über 80 Millionen Einwohnern. Was sind die Gründe, dass über solche massiven Veränderungen in den Medien keinerlei Daten veröffentlicht werden?

Josef Dieth

Mühldorf

Die Spiegelfechterei, welche quer durch die Parteien den Bürgern präsentiert wird, ist geradezu atemberaubend. Es geht hier doch längst nicht mehr um asylsuchende Verfolgte und/oder Kriegsflüchtlinge. Die Wahrheit ist, dass Afrika aus allen Nähten platzt. Die Bevölkerungszahl dort ist seit 1980 um das fast Dreifache gewachsen. Zwei Drittel der Bevölkerung dort sind jünger als 25 Jahre. Von denen sind in Nigeria 50 Millionen arbeitslos. In Algerien haben sieben Millionen, in Marokko sechs Millionen und in Tunesien vier Millionen junge Menschen keine Arbeit. So geht das quer durch fast alle afrikanischen Länder. 2017 haben 17 Millionen junge Afrikaner den Kontinent in Richtung Europa oder Naher Osten verlassen. Etwa 80 Millionen planen den Aufbruch in vermeintlich bessere Lebensverhältnisse. Dabei gehen seriöse Berechnungen davon aus, dass sich die Bevölkerungszahl in Afrika bis 2050 auf 2,5 Milliarden verdoppeln wird. Das bedeutet, dass Europa dann mit einem Ansturm von 170 Millionen Menschen aus Afrika rechnen müsste – vorausgesetzt, das Wirtschaftswachstum dort wird weiter mit nur 1,5 Prozent im Jahr wie bisher wachsen. All diese Zahlen sind problemlos zu überprüfen. Hier wird kein Frontex helfen Frau Merkel, da nutzt auch keine Zurückweisung an Bayerns Grenzen Herr Seehofer und liebe Grüne, diese Menschenmenge könntet ihr nicht mehr satt bekommen. Über diese teils noch zurückhaltende Einschätzung sollte sich die Politik ernsthafte Gedanken machen. Über die derzeit zu bewundernden Hahnenkämpfe und Stürme im Wasserglas wäre herzhaft zu lachen – wenn die realistischen Perspektiven nicht so gnadenlos wären.

Theo Auer

Rosenheim

Artikel 9 von 11