Zum Bericht „Neues Freibad: Bürgermeister sehr zufrieden mit dem ersten Treffen“ im Lokalteil:
Alles schien klar, ein Ingenieurbüro hatte Pläne fürs Schwimmbad bei Aschau (so suggerierten die Hochglanzblätter der UWG auf Steuerzahlerkosten), die Alternative wäre ein halb abgerissenes Waldbad, hieß es weiter. Weniger als ein Drittel der Wähler haben sich für den Neubau ausgesprochen, gut zwei Drittel wollten das Waldbad erhalten. Die Neubaubefürworter sehen sich dennoch als Sieger, weil das Quorum denkbar knapp verfehlt wurde. Und jetzt gehen die Verantwortlichen und schauen, was man alles machen kann. Als „Leuchtturmprojekt“ will man Bayern bereisen, um sich Ideen anzusehen. Würde es nicht reichen, das schönste Waldbad im südostbayerischen Raum zu erhalten? Zehnmeterspringen, Megawellenreiten, Fünfzigmetersport und Spaßrutschbecken? Mit Geothermie auch ein 40 Grad warmes Spa-Becken mit Wasserdüsen denkbar. Ich habe Angst, es wird wieder so ein Projekt wie beim Hallenbad! Angepriesen als Leuchtturm in der Wintersaison, tatsächlich aber nur ein kleines Lämpchen, Samstag von 13 bis 17 Uhr für die Öffentlichkeit zugänglich. Warum können die Nachbargemeinden am bestehenden Standort nicht mitmachen? Wurden sie überhaupt gefragt? Warum wird das Waldbad so schlechtgeredet? Nicht beworben und gefördert. Mir drängt sich die Frage auf, ob das Grundstück schon verhökert ist! Geht es nur um die Gewinnoptimierung ohne die Belegschaft? Ohne die Bevölkerung, die Waldkraiburger? Bitte denkt nochmal nach, ob das der richtige Weg ist!
Martina Arnusch Haselwarter
Waldkraiburg