Debatte um Seehofer

von Redaktion

Zu Bundesinnenminister Horst Seehofer (Berichte im Politikteil):

Lieber Herr Seehofer, ich stehe politisch zwar einer anderen Richtung nahe als Sie, trotzdem finde ich gewiss nicht alles falsch, was Sie als Innenminister machen. Wenn Sie allerdings von einer Kampagne gegen sich sprechen, sollten Sie vielleicht mal die letzten Wochen rekapitulieren und sich erinnern, was Sie so alles losgelassen haben. Ich hoffe – ganz ehrlich – für Sie, dass Ihre Vergesslichkeit in dieser Hinsicht noch typische Politiker-Vergesslichkeit ist…

Manfred Altmann

Rosenheim

Solche Umfragewerte sind Momentaufnahmen und spiegeln nicht die Pflicht der Regierung wider. Diese Pflicht besteht darin, das gesellschaftliche Hauptproblem, nämlich das Asylrecht, die fortlaufend tausendfache illegale Migration und die Notwendigkeit vermehrter Abschiebungen zu regeln. Die CSU mit Bundesinnenminister Horst Seehofer, mit Staatssekretär Stephan Mayer, Ministerpräsident Markus Söder und Landesgruppenchef Alexander Dobrindt leisten hierzu als einzig wahrnehmbare Politiker hervorragende Arbeit. Damit erreichte die CSU in Bayern, in Deutschland, ja in Europa eine spürbare Asylwende. Jetzt gilt es diese Politik weiterzuführen. Jetzt gilt es unserem Bundesinnenminister bei der nationalen Gesetzgebung sowie auf der europäischen Ebene den Rücken zu stärken und Mehrheiten zu verschaffen. Jetzt gilt es diesen CSU-Erfolg im Wahlkampf zu vermarkten. Aber was machen abgetretene oder bald ausscheidende CSU-Mandatsträger? Sie zerreden diesen Riesenerfolg; sie nörgeln an Seehofer, Söder und Dobrindt herum, kritisieren Auftreten und Wortwahl und glauben wohl so medienwirksam der CSU zu helfen. Sicher war im Stil und in der Wortwahl nicht alles richtig, aber jetzt gilt es geschlossen nach vorne zu schauen.

Hans Sandner

Ampfing

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