Zum Bericht „Testlauf für neue Gesprächskultur“ (Bayernteil):
Kardinal Marx hat sich wieder einmal an der CSU gerieben: „Nationalist sein und katholisch sein, das geht nicht.“ Aber wie katholisch ist Kardinal Marx selbst noch? Auf dem Tempelberg in Jerusalem nahm er ohne Not sein Kreuz ab, um nicht zu sagen, er versteckte es. Den Kreuzerlass des Ministerpräsidenten Söder kritisierte er. Beim Zentralkomitee der Katholiken machte er den papstwidrigen Verein „Donum vitae“ wieder salonfähig. Er brüstete sich damit, keine Filiale von Rom zu sein. Beim Karl-Marx-Jubiläum in Trier 2018 wirkte Kardinal Marx mit und beschrieb in einem Beitrag Gemeinsamkeiten zwischen Marxismus und Christentum, da beide „den Armen und Ausgebeuteten eine Stimme geben und ihnen zu ihrem Recht verhelfen“ wollen. Über das unendliche Leid, das die Gesellschaftstheorie von Karl Marx über die Menschen gebracht hat, verlor Kardinal Marx kein Wort.
Thaddäus Weindl
Raubling