Zweierlei Maß

von Redaktion

Zum Bericht „Räumung im Hambacher Forst geht weiter“ (Politikteil):

Im Hambacher Forst soll ein Waldstück gerodet werden, um den Braunkohletagebau zu erweitern. In diesem Waldstück haben sich Menschen in sogenannten Baumhäusern verbarrikadiert. Die Medien berichten wohlwollend von Aktivisten, die sich nur vermummt interviewen lassen. Wären diese Menschen im rechten Spektrum verortet worden, würden die „Linken“ und besonders lautstark die „Grünen“ von Chaoten mit Neonazi-Hintergrund schreien, den Verfassungsschutz mit der Beobachtung beauftragen sowie fordern, dass die Polizei für Ordnung sorgen muss. Dass von diesen Menschen Straftaten vorbereiten wurden, überall im Forst wurden Zwillen mit Stahlkugeln und Nagelbrettern deponiert. Jetzt wurde von der Polizei ein Tunnelsystem entdeckt. Hier handelt es sich um sogenannte Aktivisten, die billigend die Verletzung von Polizeibeamten in Kauf nehmen. Wieweit die „Grünen“ mit diesen Straftätern verbandelt sind oder ihnen politisch nahestehen mag man daran sehen, dass die „Grünen“ in Nordrhein-Westfalen aus Sympathie mit diesen Menschen im Oktober ihren Landesparteirat direkt im Hambacher Forst mit rund 200 Delegierten abhalten wollen. Der deutsche Michel fragt sich, wie war das noch in Chemnitz? Wir dürfen gespannt sein auf die Kommentare der Politiker und Leitartikel in den Medien. Wer zu diesem Thema in die Talkshows eingeladen wird und besonders, wer nicht.

Franz Smeets

Bruckmühl

Artikel 1 von 11