Boden nicht verschwenden

von Redaktion

Zum Artikel „Stadtrat gibt grünes Licht für Solarpark“ (Lokalteil):

Da sich der Stadtrat zu einer Genehmigung eines ersten Solarfeldes in Wolfsberg-Irlau hat hinreißen lassen, auf welches noch weitere folgen werden, möchte ich dazu einiges anmerken: Als einer der Hauptbetroffenen bin ich generell nicht gegen Solarenergie. Ich plädiere dann aber für Stellen, die dafür besser geeignet sind, wie beispielsweise Böschungen, Seitenstreifen entlang von Straßen oder Hausdächer. Es geht doch darum, Solaranlagen dort zu installieren, wo sonst keine andere Nutzung erfolgen kann. Aber landwirtschaftlichen Grund und Boden für Jahrzehnte dafür zu verbauen, der zur Lebensmittelproduktion dient, erscheint mir gerade aus heutiger Sicht absolut kurzsichtig. Wo obendrein solche Flächen geradezu in erschreckend hohem Maße zur Bebauung aller Art verbraucht werden. Da stellt sich dann schon die Frage, was in Zukunft wichtiger sein wird. Strom oder Nahrungsmittel? Von der Optik, die solche Solarfelder in einer schönen hügeligen Landschaft wie der unseren hinterlässt, will ich gar nicht sprechen.

Karl Angermeier

Neumarkt-Sankt Veit

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