Keine deutsche Beteiligung

von Redaktion

Zur Berichterstattung über den Syrien-Konflikt (Politikteil):

Seit dem Syrien-Gipfel Anfang September mit Putin, Ruhani und Erdogan überhäufen sich die Berichterstattungen zum Fall Syrien betreffs eines Militärschlages in der Presse. Auslöser dieses Hickhacks ist der Giftgaseinsatz, den Syrien vor geraumer Zeit im eigenen Land durchgeführt hat. Assad hat sich damit selbst auf die Stufe eines unfähigen Präsidenten gesetzt, dem ein gewalterfülltes Treiben um seine Macht wichtiger ist als die eigene Bevölkerung. Jetzt wollen die USA mit einen militärischen Vergeltungsschlag, an dem wir uns beteiligen sollen, Syrien bestrafen. Wir brauchen für Syrien eine Lösung und keine Zahn-um-Zahn-Politik, daher ist eine deutsche Beteiligung aufs Schärfste abzulehnen. Es kann doch nicht sein, dass wir für so einen Unfug das Leben unserer Soldaten aufs Spiel setzen. Der Leidtragende bei einem solchen Einsatz ist immer wieder die Zivilbevölkerung. Noch dazu ist es mir bis heute unklar, warum dieser menschenrechtsverachtende Krieg geführt wird. Es hat den Anschein, dass es sich teilweise um einen Glaubenskrieg handelt. Mit Töten und Vertreibung löst man keine Probleme. Bei der Syrien-Konferenz mit Putin, Ruhani und Erdogan kam wie zu erwarten mangels guten Willens nichts heraus. Russland und der Iran setzen weiter auf Waffengewalt. In dem dass sich Putin immer so staatsmännisch gibt, hätte ich von ihm erwartet, dass er seinen Partner Assad endlich zurechtweist, dass dieses mörderische Treiben ein Ende hat. Zum Schluss möchte ich noch darauf hinweisen, dass Deutschland durch die Aufnahme einer Vielzahl von Flüchtlingen einen hohen Beitrag zur Lösung dieses Konflikts leistet, wovor sich Putin zu seiner Schande bis jetzt davor gedrückt hat.

Josef Fenninger sen.

Weibhausen

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