Zur Berichterstattung über die Politik der Grünen auf Bundesebene (Politikteil):
Die Grünen sind dafür und dagegen, und das gleichzeitig! Die Grünen wollen mehr Güterverkehr auf die Schiene verlegen. Die Grünen sind aber gegen den Bau und Ausbau von neuen Gleisen. Die Grünen wollen bezahlbare Energiekosten für alle. Die Grünen sind aber für einem überstürzten Ausstieg aus der Braunkohle, der die Stromkosten, vor allem in Bayern, explodieren lassen würde. Die Grünen wollen mehr erneuerbare Energien. Die Grünen sind aber bei jeder Demonstration etwa gegen geplante Windkraftanlagen ganz vorne mit dabei. Die Grünen wollen mehr bezahlbaren Wohnraum. Die Grünen sind aber gegen die Neuausweisung von genügend Baufläche und gegen zu viel Nachverdichtung in den Städten. Die Grünen wollen eine Volkspartei sein. Die Grünen sind aber nicht in der Lage, ihre widersprüchlichen Positionen und Forderungen ihrer verschiedenen Parteiflügel auch wie eine Volkspartei zu vereinen und auf eine gemeinsame Lösung zu trimmen. Genau dies zeichnet aber eine echte Volkspartei wie die CSU aus. Auch wenn in einer komplexer werdenden Welt, keine einfachen und unumstrittenen Entscheidungen mehr existieren, ist eine Volkspartei wie die CSU doch in der Lage, diese teils harten, aber notwendigen Entscheidungen zu treffen und diese dann auch zu vertreten. Bei den Grünen habe ich genau diesen Eindruck noch nie gehabt, vielmehr suchen sie immer einen Schuldigen, wie unsere Landwirte, die für die lange Trockenheit im Sommer verantwortlich gemacht werden. Die widersprüchlichen Positionen der Grünen haben aber einen gemeinsamen Nenner: Die Kosten für einen übereilten Kohleausstieg, die hohen Mieten durch zu wenig Neubau treffen die Schwächsten in der Gesellschaft überdurchschnittlich hart. Ist das sozial? Ist das gerecht? Ist hier der Anstand zu sehen, den sie immer anmahnen? Ich denke, nein!
Peter Mayer
Höslwang