Zur Meldung „Unbekannte brechen drei Wohnmobile auf“ (Regionalteil):
Zu dem Bericht über die drei Wohnmobilaufbrüchen an den Raststellen Irschenberg, Bergen und Hochfelln vermisse ich Angaben, ob während der Aufbrüche die Insassen in den Mobilen schliefen, oder was eher wahrscheinlich ist, sich die Insassen währenddessen in den Raststättengebäuden befanden. Insassen im Mobil wären durch den Aufbruchlärm aufgewacht und hätten Alarm geschlagen und die Einbrecher wären geflüchtet. Die Sicherheitshinweise der Polizei sind recht und schön, aber wie soll man beispielsweise die Türen innen mit einem Spanngurt sichern, wenn man ausgestiegen ist? Die Polizei sollte eher darauf hinweisen, dass es sehr leichtsinnig ist, wenn an einer Raststelle nachts alle Insassen das Wohnmobil gleichzeitig verlassen. So ein Wohnmobil ist von professionellen Einbrecherbanden schnell aufgebrochen und durchsucht. Nicht nur Autobahnraststätten, sondern auch Großparkplätze in Städten und bei Einkaufsmärkten sind sogar tagsüber stark gefährdete Zonen. Glücklicherweise werden Mobile mit Insassen äußerst selten überfallen. Viel häufiger werden leer stehende Mobile aufgebrochen, weil sich die Einbrecher hier eine schnelle und leichte Beute versprechen.
Johann Kainz
Maitenbeth