Zum Bericht „Bayern-Bosse attackieren Medien“ (Titelseite):
Artikel 1 GG sollte auf den FCB übertragen werden, mit dem Inhalt: „Die Würde des FCB ist unantastbar. Ihn zu achten und zu schützen ist Verpflichtung eines jeden. Das deutsche Volk bekennt sich darum zu unverletzlichen Menschenrechten als Grundlage jeder menschlichen Beurteilung von Negativberichten, fernzuhalten.“ Hier sei dem Vorstand des FC Bayern München der Artikel 5(1) noch einmal in Erinnerung gegeben. „Jeder hat das Recht, seine Meinung in Wort, Schrift und Bild zu äußern und zu verbreiten und sich aus allgemein zugänglichen Quellen ungehindert zu unterrichten. Die Pressefreiheit der Berichterstattung durch Rundfunk und Film werden gewährleistet. Eine Zensur findet nicht statt.“ Was den Bayern-Vorstand dazu veranlasst hat, die Presse so anzugehen, zeugt schon von erheblicher Intelligenz.
Dieter Schneider
Schleching
Wer „schreit“ hat unrecht und ist mit seiner eigenen Situation im Unreinen. Über positive Rekorde ist es erlaubt, ja sogar gewollt, ganze Zeitungen zu füllen, hingegen darf über negative Rekorde keine Silbe verwendet werden. Das ist frei nach Pippi Langstrumpf „Ich mach mir die (FC Bayern-) Welt, widdewidde wie sie mir gefällt“. Liebe Presse, bitte nehmt doch die Bitten der FC-Bayern-Bosse ernst und unterlasst die Berichterstattung über den FC Bayern. Wer so energievoll, arrogant und selbstherrlich die Pressefreiheit beeinflussen möchte, den sollte man aus der Medienlandschaft verbannen. Und, wenn dann noch die Fans aus dem Stadion fernbleiben, ja dann würden sogar die FC-Bayern-Bosse verstehen, wem sie ihre positive Bilanzen zu verdanken haben. Übrigens: Kritiker verstummen nicht, indem man sie verbal angreift, sondern, wenn man sie durch Leistungen sprachlos macht.
Volker Neufang
Prien