Teure Sonderbeauftragte

von Redaktion

Zum Bericht „Tauziehen um Mini-Minister“ (Politikteil):

Das sich die bayerische Staatsregierung zusätzlich zu den Ministern und Staatsekretären noch sieben Sonderbeauftragte leistet, hat schon den faden Beigeschmack von „Austragshausern“. Um dies zu vermeiden, müssten einzelne Sonderbeauftragten auch öffentlich wirksam etwas mehr für ihren Auftrag tun, damit der Bürger die Sonderausgaben auch nachvollziehen kann. Am Beispiel von Dr. Ludwig Spaenle, dem Beauftragten für Jüdisches Leben und gegen Antisemitismus, für Erinnerungsarbeit und geschichtliches Erbe, fällt auf, dass er sein Amt wohl mehr im Verborgenen ausübt. So war er nicht anwesend als die Gedenkstätte Badehaus in Wolfratshausen-Waldram eingeweiht wurde. Ebenso fehlte er, als in München im Alten Rathaus der Gedenkakt zum 80. Jahrestag der November-Progrome stattfand. Das ist dann schon schwer zu verstehen und begünstig die Kritik.

Reinhard Deutsch

Bruckmühl

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