Zur Meldung „Antisemitismus nimmt zu“ (Politikteil):
Die Bundesregierung verabschiedete jüngst acht UN-Resolutionen gegen Israel zusammen mit Ländern wie dem Iran, die sich offen die Zerstörung des jüdischen Staates auf die Fahne geschrieben haben. Auf dem CDU-Parteitag konnten sich die Delegierten nicht durchringen, die Zweckentfremdung der aus Steuermitteln Deutschlands und der EU finanzierten Unterstützung der palästinensischen Autonomiebehörde zu unterbinden. Aus diesen Geldern werden zweckentfremdet Prämien für Attentäter und Terroristen mitfinanziert, die Anschläge gegen Israel und jüdische Bürger ausführen. Der Parteitag verwies den Antrag lediglich an die Fraktion. Auch berichtete etwa die Jerusalem Post, dass die Kanzlerin Merkel jüngst eifrig bestrebt war, andere EU-Länder mit Druck daran zu hindern, ihre Botschaften nach Jerusalem zu verlegen. Sieht so die deutsche Staatsräson aus, die Sicherheit Israels zu gewährleisten? Ist das die in Sonntagsreden von Politikern viel beschworene deutsch-israelische Freundschaft? Deutschland ist zudem Spitzenreiter in der EU gegenüber Antisemitischen und Judenhass, wenn man den aktuellen Pressemeldungen glauben darf. Fakt ist, als Jude kann man sich in Deutschland in einigen Gegenden, wie in Berlin-Neukölln nicht mehr sicher fühlen. Es gilt klar festzuhalten, Judenhass, egal ob von Islamisten, Links- oder Rechtsextremisten, ist mit aller Schärfe zu verurteilen und zu unterbinden. Die Bundesregierung ist endlich gefordert, die Freundschaft zu Israel mit Taten und nicht mit leeren Reden und Phrasen unter Beweis zustellen. Vergessen wir nicht, Israel ist Gottes Augapfel.
Christian Hilger
Forstern