Zum Bericht „Rüstungsproduktion steigt“ (Politikteil):
Die Ausgaben für Rüstungsgüter sind weltweit um 2,5 Prozent auf 350 Milliarden Euro gestiegen. Die USA ist hier mit 57 Prozent Anteil beteiligt, der Anteil Russlands beläuft sich aus 9,5 Prozent und hat somit Großbritannien auf den dritten Platz verwiesen. Deutschland steht mit einen Anteil von 2,1 Prozent hinten an, jedoch handelt es sich hier um eine Summe von 7,35 Milliarden Euro. Es ist erschreckend, wie verantwortungslos riesige Summen ausgegeben werden, um Vernichtungsmittel gegen die Menschheit zu produzieren. Anstelle das Geld zur Bekämpfung gegen den Hunger in der Welt einzusetzen. Skrupellosen, habgierigen, machtbesessenen Herrscher geht es nur darum, ihren persönlichen Reichtum zu steigern. Obendrein wollen Sie uns noch den Irrsinn aufdrängen, mit Waffen schaffe man Frieden auf der Welt. Die Geschichte hat doch immer wieder gelehrt, dass bewaffnete Auseinandersetzungen letztendlich immer nur Not und Elend hinterlassen haben. Daher bezweifle ich, ob es von Seiten unseres Staates richtig ist, uns an verschieden Auslandseinsätzen zu beteiligen, da wir im eigenen Land doch noch einige soziale Ungleichheiten zu beseitigen haben. Obwohl seit Jahrzehnten die Entwicklungsländer weltweit staatliche, sowie über kirchliche und soziale Verbände weitere Unterstützung erhalten haben, steht die Weltgemeinschaft immer noch vor der großen Aufgabe, wie dort das soziale Gefälle eingedämmt werden kann. Damit die Menschen dort anstelle der Flucht die Möglichkeit haben, in ihrer Heimat Arbeit und Brot zu finden. Hier sehe ich die Ölstaaten, welchen der Reichtum in die Erde gelegt wurde, in einer besonderen sozialen Verantwortung in der Pflicht. Das Motto Brot für die Welt, leben und leben lassen bringt uns den Weltfrieden näher, als Bomben und Granatfeuer.
Josef Fenninger sen.
Weibhausen