Pendler-Interessen gegen Umweltschutz

von Redaktion

Zum Kommentar „Feldzug gegen die Pendler“ (Politikteil):

Könnte es sein, dass Sie für Ihren Hasskommentar den falschen Adressaten erwischt haben? Es geht um Gesetze und Richter, die Entscheidungen treffen, nicht um Verbrecher. Da verwechseln Sie etwas! Die Gesetze über Grenzwerte wurden zum Schutz der Gesundheit der Bevölkerung von den zuständigen Parlamenten beschlossen. Es ist nicht die betrügerische Autoindustrie, die hier Schutz verdient, wie es bisher offensichtlich von den Regierungsparteien gesehen wird, denen erst Gerichtsurteile auf die Sprünge helfen müssen. Bei Abwägung der Menschenrechte auf Schutz der Gesundheit gegen die Rechte von Herstellern, Besitzern und Fahrern von Diesel betriebenen SUVs haben Gerichte nach Gesetzeslage entschieden. Das unterstütze ich, Nichtraucherin, asthma- und lungenkrank, aus vollem Herzen. In Ihrem Kommentar kommt weder Klima noch Gesundheit vor. Da geht es um Hetze gegen die „Taliban“, wie Andersdenkende von Ihnen genannt werden. wie beispielsweise Grüne und Umwelthilfe, und gegen die Interessen von Kindern und alten Menschen, die besonders von Atemwegserkrankungen bedroht sind. Es ist einfach, sich über die Wirkung von Dieselabgasen auf Atemwege und Lunge zu informieren. Es gibt im Internet beispielsweise die Seite der Lungenfachärzte und die der Krankenkassen. Insbesondere bei winterlichen Temperaturen fährt der Großteil der Dieselfahrzeuge praktisch ohne Abgasreinigung, sie richten also besonders hohen Schaden an.

Gisela Munker

Rimsting

Herr Anastasiadis bezeichnet die Tätigkeit der Umwelthilfe als „Treibjagd“. Die Verbündeten der Umwelthilfe seien unter anderem die „Grünen“. Und die wiederum rekrutieren sich aus urbanen Eliten, die wiederum stattliche SUVs fahren. Das sind alles nicht belegte Behauptungen. Dass Herr Anastasiadis solche Spekulationen aufstellt, ist nicht das Schlimmste. Seit Trump ist die Verbreitung von Fakenews in Mode. Schlimmer ist, dass die OVB-Heimatzeitungen solchen Leuten ein Podium zur Verfügung stellt.

Arthur Ams

Prien

Bravo Herr Anastasiadis, Umwelt-Taliban ist endlich eine treffende Bezeichnung für die Deutsche Umwelthilfe, dieser unseligen Abmahntruppe. Obwohl hier stets Europäisches Recht eingeklagt wird, ist es schon auffällig, dass offenbar nur in Deutschland die Höchstwerte überschritten werden. Die Frage ist sicher, ob man die Messpunkte einigermaßen objektiv in zwei Meter Höhe einrichtet oder aber in Auspuffhöhe. Diese Dieselfahrbeschränkungen verlagern den Verkehr nur und vermehren die Umweltbelastung eher, als dass sie helfen. Ein Wahnsinn, dass allein die Silvesterfeuerwerke eine entsprechende Feinstaubbelastung verursachen wie 15 Prozent aller Dieselfahrzeuge pro Jahr! Wenn unsere von Lobbyisten gesteuerte Regierung schon nicht von selbst darauf kommt, sollte die DUH lieber vor dem Verfassungsgericht ein generelles Verbot dieser bescheuerten Silvesterknallerei erstreiten – mit entsprechend harten Strafen verbunden. Neben unzähligen verletzten Menschen wären nicht zuletzt die Tiere dankbar, wenn sie nicht alljährlich diesem Feuerwerks-Terror ausgesetzt werden.

Jakob Gerhard

Rohrdorf

Endlich mal ein vernünftiger und lesenswerter Kommentar zu dem ganzen Wahnsinn, der sich in der Republik seit langem abspielt. Bitte weiter so, in dem Stil kann man auch die übrigen Problemgebiete, Asyl, Steuerverschwendung und Meinungsdiktatur durch Gutmenschen angehen.

Heinz Preissler

Samerberg

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