Daten zeigen Widerspruch zum gängigen Klimamodell

von Redaktion

Zum Bericht „Etappensieg im Klimaschutz“ und zum Kommentar „Unangenehme Fakten bleiben“ (Politikteil):

An der Hochschule Rosenheim fand im November ein Vortrag von Professor Feulner (Postdam Institut für Klima, dort für Klima-System-Analyse zuständig) statt. In einem Diagramm war der kontinuierlich ansteigende globale Meeresspiegel von 1880 bis heute dargestellt worden. Ein weiteres Diagramm verzeichnete den Verlauf der globalen Temperatur ab 1850. Betrachtet man die Periode von 1880 bis 1900, so zeigt sich, dass die globale Temperatur konstant war, während der Meeresspiegel anstieg, wobei die Geschwindigkeit des damaligen Anstiegs nur unwesentlich unter dem heute beobachteten liegt. Dies sollte eigentlich nicht der Fall sein, denn wie im IPCC-Bericht dargelegt wird, ist der Anstieg des Meeresspiegels wesentlich mit dem Temperaturanstieg verknüpft (Klimamodell). Professor Feulner wurde diesbezüglich um eine Erläuterung gebeten. Wegen der aus Zeitgründen zu wenig ausführlichen Antwort wurde schriftlich um weitere Erläuterungen gebeten, was leider nicht erfolgte. Auch im IPCC-Bericht gibt es keine Erklärung dieser Abweichung vom Klimamodell.

Es ist nicht einsehbar, dass ein Einflussfaktor, der sich aus dem physikalisch fundierten Klimamodell ergibt, zeitweise nicht wirksam sein soll. Dies zumal er herangezogen wird, um finanzielle Unterstützung der vom steigenden Meeresspiegel bedrohten Küsten zu rechtfertigen, wie gerade jetzt auf der Klimakonferenz im polnischen Kattowitz geschehen. Es bedarf einer Erklärung, die sich im Rahmen des bestehenden Klimamodells bewegt oder anderweitig wissenschaftlich fundiert ist. Es erscheint erstaunlich, dass erwähnte Abweichung vom Klimamodell auf einem Klimagipfel keine Rolle spielt und diese auch dem Bundesumweltministerium nicht aufgefallen ist.

Dr. Walter Schicketanz

Rosenheim

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