Zur Diskussion um die Feinstaubbelastung (Berichte und Kommentar im Politikteil):
Zweifelsfrei haben moderne Fahrzeugmotoren erheblich weniger Kraftstoffverbrauch und Emissionen als vor wenigen Jahren. Diese Leistung der Industrie wird kaum gewürdigt. Die Grenzwerte für Stickoxide sind sehr umstritten. Es gibt keine wissenschaftliche Grundlage dafür, 40 Mikrogramm Stickstoffdioxid (NO2) zur Marke zu erklären, ab der den betroffenen Menschen gesundheitliche Schäden drohen. In den USA liegt dieser Wert bei 100 Mikrogramm. Wie Messungen zeigten, gibt es eine Grundbelastung mit Stickoxiden durch den Ausstoß von Industrie- und Gewerbeanlagen, Heizungen und Verbrennungsprozessen in der Land- und Forstwirtschaft, von bis zu 40 Mikrogramm. Die Gerichtsentscheidungen und von Städten eingeleiteten dilettantischen Maßnahmen zur Schadstoffbegrenzung zeigen das Unvermögen, irrsinnige Festlegungen zu korrigieren. Die beabsichtigten Fahrverbote werden kaum Wirkung haben, sondern die Belastungen nur verlagern. Die Gerichte sollten sich nicht durch die „Deutsche Umwelthilfe“ instrumentalisieren lassen und das staatliche „Sponsoring“ sollte umgehend eingestellt werden. Könnte es sein, dass es den notorischen Mahnern gar nicht um den Diesel geht, sondern sie ein Land wollen, in dem der eigene Pkw und die individuelle Mobilität die Ausnahme wird?
Ulrich Huber
Staudach-Egerndach