Zu „Abschied von Aloha“ (Bayernteil):
Von einem Polizeioberkommissar könnte man eigentlich erwarten, dass es für ihn Wichtigeres gibt als ein Tattoo, somit ist die Entscheidung des Polizeipräsidiums als sein Dienstherr absolut richtig! Dass er gegen seinen Dienstherrn auch noch prozessiert, zeugt von mangelnder Loyalität. Persönlichkeit hat man, oder man hat sie nicht: man kann sie sich nicht einfach in die Haut ritzen! Mit einem Symbol oder einer Schrift, welche man im Alter von 20 oder 25 noch „cool“ findet, wird man sich für den Rest des Lebens wohl nicht identifizieren können. Entfernung durch Laser ist erwiesenermaßen genauso gefährlich und ungesund wie das Tätowieren selbst. Nicht von ungefähr wird Tätowierten Blutspenden nicht erlaubt. Eine Studie hat ergeben, dass mit steigendem sozialem Status der Anteil der Tätowierten linear abnimmt. Es bleibt jedem überlassen, wo er sich aufstellt, sollte er vorhaben, sich tätowieren zu lassen.
Wolfgang Maier
Bruckmühl