Zu „Fünf vor zwölf in der Frauenfrage“ (Bayernteil) und zum Kommentar „Weg frei machen für Diakoninnen“ (Politikteil):
Die Priesterweihe von Frauen scheint nach einem Machtwort von Papst Johannes Paul II in ewige Ferne gerückt zu sein, schreibt Frau Möllers. Das ist nicht in ewige Ferne gerückt, sondern von Papst Johannes Paul II für gläubige Katholiken zu einem für immer geltenden Dogma erklärt. Das bestätigten auch Papst Benedikt XVI und Papst Franziskus. Das Diakonat ist die niedrigste Stufe des (Priester)-Weihesakramentes. Aber auch dazu sind nach dem Kirchenrecht nur (getaufte) Männer zugelassen, keine Frauen. Die Glaubwürdigkeit der Kirche hängt davon nicht ab.
Thaddäus Weindl
Raubling
Bevor die Frau zur Diakonin geweiht werden kann, muss erst das Fundament dafür geschaffen werden. Am Anfang muss die Heilige Familie, Jesus, Maria und Josef stehen. Die Familie ist der Ministaat der Gesellschaft. Auch die Amtskirche wird ohne Umkehr zur göttlichen Ordnung auf Dauer nicht überleben. Ab da ist es dann nur mehr ein kleiner Schritt zur Diakonin. Das Ziel muss man früher erkennen als die Bahn.
Ilse Sixt
Oberpframmern