Zum Artikel „Demo statt Schule“ (Titelseite):
In Deutschland gehen die jungen Menschen auf die Straße, um mehr Engagement beim Klimaschutz der verantwortlichen Politiker einzufordern. Die 16-jährige schwedische Schülerin Greta Thunberg hat die deutschen Schüler positiv infiziert. Wenn sie auch die Schule schwänzen, so ist die Zeit doch gut investiert, es ist halt praktischer Anschauungsunterricht im Fach politische Bildung. Der zivile Ungehorsam verleiht dieser Aktion eine angemessene Aufmerksamkeit. Es gibt junge Menschen, die ihre Freizeit damit verbringen, sich in Escape-Rooms einsperren zu lassen, oder sie tauchen in die Welt der fragwürdigen Computerspiele ab. Manche lassen sich in virtuelle Welten entführen, die ihnen den Blick auf die wahren Probleme der heutigen Zeit verwehren. Dann sollen sie doch lieber demonstrieren, friedlich und unvermummt. Bleibt abzuwarten, wie die Politik darauf reagiert. Viele Schüler sind noch sehr jung, sie stellen noch kein gewichtiges Wählerpotenzial dar. Wie dem auch sei, ich finde es gut. Meine Sympathie haben sie.
Jürgen Breuer
Heldenstein