Zu den Berichten Artikeln „Umwelthilfe – der Wahrheit nicht verpflichtet“, „Weniger Dieselautos bei Neuzulassungen“, „Mediziner zerpflücken Grenzwert“ sowie zum Kommentar „Die Panikmacher widerlegt“ (Politikteil):
Endlich werden die Proteste von Fachleuten gegen die völlig unhaltbaren Grenzwerte verkehrsbedingter Emissionen, besonders von Stickoxiden, einer breiteren Öffentlichkeit zugänglich gemacht, durch die Zeitung und auch durch das Fernsehen. Es ist viel zu wenig bekannt, dass zum Beispiel der Grenzwert für Stickoxide von 40 Mikrogramm pro Kubikmeter auf Straßen nur eine auf Schätzung beruhende Empfehlung der Weltgesundheitsorganisation (WHO) war, die zum Beispiel in den USA nicht umgesetzt wurde (dort gelten Grenzwert für Stickoxide von bis zu 103 Mikrogramm pro Kubikmeter), wohl jedoch in der EU. (Was kann man von Leuten, die sich mit dem Krümmungswinkel von Gurken befassen schon erwarten). Nur kommen die Proteste gegen die Anti-Diesel-Panikmache zu spät. Wie an den Zulassungszahlen von 2018 abzulesen ist (Rückgang bei Diesel-Pkw und Anstieg bei Benzin-Pkw), zeigt die kalte Enteignung von Diesel-Pkw-Besitzern bereits Wirkung. Hierzu hat die Deutsche Umwelthilfe (DUH) mit ihrem Geschäftsführer Resch entscheidend beigetragen. Nun wendet sich die DUH einem neuen Feld zu: Tempo 120 auf Autobahnen. Der Vorteil dürfte hier weniger bei einer durch die DUH postulierten Einsparung von Kohlendioxid-Emissionen liegen – nur weniger als 2000 Autobahnkilometer sind ohne Geschwindigkeitsbegrenzung – als bei weniger Staus und Unfällen durch verbesserten Verkehrsfluss. Nachdem die DUH bisher zu vermehrter Kohlenstoffdioxid-Emission beigetragen hat (der Kohlendioxid-Ausstoß von Benzinmotoren ist bei gleicher Leistung im Vergleich zu Dieselmotoren bis zu 16 Prozent höher), wirkt es schizophren, wenn jetzt mit einer Kohlenstoffdioxid-Einsparung argumentiert wird.
Dr. Klaus Carsten
Bernau
Das Thema hat in den vergangenen Monaten und Jahren, verursacht durch die staatlich geförderten Klimainstitute, eine enorme Beachtung in den Medien bekommen. Die seitens der EU festgesetzten Grenzwerte für Feinstaub und Stickoxide haben, Dank der staatlich geförderten Umwelthilfe, nun bereits zu Fahrverboten in Städten geführt. Seitens von Politikern, insbesondere der Grünen und der SPD, wurde schon fast mantraartig behauptet, dass es durch diese Schadstoffe zu Tausenden von Toden kommt. Nun deckt eine repräsentative Zahl von Lungenfachärzten auf, dass die festgelegten Grenzwerte offenbar ohne jede fundierte wissenschaftliche Basis seitens der Weltgesundheitsorganisation empfohlen und von der EU festgesetzt wurden – unglaublich. Offenbar ist nicht ein Todesfall aufgrund der besagten Schadstoffe nachweisbar. Es ist wirklich an der Zeit, diesen Wahnsinn zu beenden, der offenbar dazu führen soll, die deutsche Autoindustrie kaputt zu machen. Aus meiner Sicht müssen die Fahrverbote aufgehoben werden, denn sie wurden unter falschen Voraussetzungen verhängt. Wenn man sieht, wie hier offenbar getrickst beziehungsweise geschludert wurde, muss man sich ernsthaft die Frage stellen, wie weit es denn mit dem menschengemachten Klimawandel durch Kohlenstoffdioxid bestellt ist. Aus meiner Sicht werden wir auch hier an der Nase herumgeführt. Es gibt wissenschaftliche Studien von unabhängigen Wissenschaftlern, deren Berechnungen etwas anderes sagen. Dass der Deutsche grundsätzlich dazu neigt, Dinge immer tausendprozentig umzusetzen, im Gegensatz zu seinen Partnern in der EU, ist bekannt. Die Kosten hierfür stehen jedoch keinesfalls in einem vernünftigen Verhältnis.
Hubert Stephan
Gstadt
Seit die Naturwissenschaften durch Politikwissenschaften ersetzt worden sind und die Naturgesetze durch politische Mehrheitsbeschlüsse definiert werden, gibt es Probleme mit den Grenzwerten. So wird Kohlenstoffdioxid für den Klimawandel verantwortlich gemacht. Dabei vergisst man, dass auch die Menschen Kohlenstoffdioxid ausatmen. Besonders beim Leistungssport und bei anstrengenden Arbeiten ist dieser Ausstoß besonders hoch. Es ist nun Aufgabe der Politik, auch hier einen Grenzwert festzusetzen. Kann mich jemand von diesem Albtraum befreien?
Ludwig Karrer
Stephanskirchen