Einführung einer Impfpflicht unverantwortlich

von Redaktion

Zum Thema „Braucht es eine Impfpflicht für Masern?“ (Bayernteil):

Um sich ein Bild vom Thema Impfen machen zu können, ist es unumgänglich, sich umfassend damit auseinanderzusetzen. Schließlich heißt Impfen nicht automatisch nur Schutz vor einer möglichen gesundheitlichen Beeinträchtigung, sondern ist oft Ursache von diesen, manchmal sogar mit tödlichem Ausgang, weil viele Inhaltsstoffe und Adjuvantien nicht vertragen werden, zudem verhindert eine Impfung den Aufbau von eigenen Abwehrmechanismen. Zum Beispiel ist die Encephalopathie, also die Impfencephalitis, als Komplikation nach der Masernimpfung bekannt und wird auch juristisch als Impfschaden anerkannt. Laut Online-Datenbank wurden 351 Todesfälle nach Impfungen zwischen 2001 und 2014 gemeldet, davon waren 166 Kinder unter zwei Jahre alt! Meine Frage dazu: Wie viele Maserntote gab es in der Zeit? Schließlich gibt es nicht nur Impfbefürworter, sondern eine Reihe von namhaften Wissenschaftlern und Ärzten, die vor Impfungen warnen.

Erfahrungsgemäß sind Infekte notwendig, damit sich ein stabiles Abwehrsystem gegen viele Krankheitserreger in unserer Umwelt überhaupt aufbauen kann. Eine vermeintlich besondere Infektneigung mit vielen Infektionen pro Jahr ist normal und reguliert sich im späten Vorschulalter oder Schulalter von allein, wenn das Abwehrsystem gereift ist. Eine besondere Rolle spielen dabei die sogenannten Kinderkrankheiten. Sie heißen deshalb so, weil sie früher derart verbreitet waren, dass sich die meisten Menschen bereits als Kinder damit ansteckten. Genau genommen sind Masern wie auch andere klassische Kinderkrankheiten ein natürlicher Schutzmechanismus, der erst seit dem flächendeckenden Impfen schwerwiegende Komplikationen verursacht.

Die Einführung einer Impfpflicht ist meines Erachtens unverantwortlich und abzulehnen.

Lisa Heiß

Haag

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