Fachliche Nieten im Bistum

von Redaktion

Zur Berichterstattung über den erneuten Finanzskandal des Bistums Eichstätt und zum Kommentar von Claudia Möllers:

Der nächste Finanzskandal der katholischen Kirche! Fachliche Nieten im Bistum Eichstätt setzen 54 Millionen Euro mit US-Immobilien-Spekulationen in den Sand. Mal Finanzen, mal Tausende Missbrauchsfälle. Grund: Keinerlei Selbstkontrolle, stattdessen organisierte Nichthaftung der Entscheider. Die Medien haben sich längst abgewöhnt, die Forderung zu erheben, dass alle Straftaten vor weltliche Gerichte gehören, und dass die Täter bis zu den höchsten Verantwortlichen hinter Schloss und Riegel gehören. Mit der Praxis, „etwaige Verfehlungen regeln wir unter uns“, muss nach 2000 Jahren Bevormundung und Entmündigung der Gutgläubigen Schluss sein. Man denke an eine TV-Dokumentation „Als Nonne mit 18 Jahren in der katholischen Kirche missbraucht“, in der das Opfer mit Kardinal Schönborn in Wien gezeigt wurde, wie sie zu dem Kirchenfürsten „vorgelassen“ wurde und wie dieser mit perfekt gespielter Empathie dem Opfer die Ermutigung mit auf den Weg gab: Kein Wort, dass die Täter (Vergewaltigung) ein „Kardinal-Verbrechen“ begangen hatten. Noch nicht mal von Schuld war die Rede! Die Kirche kann sich alles erlauben – mit Unterstützung unserer Parteien.

Matthias Fuchs

Waldkraiburg

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