Debatte um Feinstaub hält an

von Redaktion

Zum Kommentar von Martin Prem „Tausende Feinstaub-Tote: Versuchte Verblödung“:

Der Kommentar von Martin Prem zur Abgashysterie ist einer der besten, der zu diesem Thema seit Langem im OVB zu lesen war. Leider werden die unseriösen Behauptungen über eine Vielzahl von Abgastoten von den meisten sogenannten „Qualitätsmedien“ unreflektiert weitergegeben, um den Versuch, die deutsche Autoindustrie zu zerschlagen, ja nicht ins Stocken geraten zu lassen.

Manfred Koptisch

Waldkraiburg

Die Meinung von Martin Prem ist zu teilen. Die ICCT-Studie stand auch im BR-Netz, allerdings nur sehr kurzfristig. Ich finde, die Journalie sollte doch bei der Veröffentlichung etwas vorsichtiger sein, gerade was Diesel im weitesten Sinne anbelangt. Noch kritischer wird’s bei den Talkshows: Die Situation ist aufgeheizt, Versachlichung täte Not.

Bernd Wagner

Bergen

Der Artikel von Martin Prem zeigt überzeugend, dass er über ein für Journalisten und andere Medienschaffende außergewöhnliches Maß an fachlichem Tiefgang und gleichzeitigem Überblick verfügt: Alle Hochachtung! Beim Stichwort Grenzwerte von 40 Mikrogramm für Stickoxide wird auf die Einstufung als Indikatorgas durch die Weltgesundheitsorganisation (WHO) und auf die unklare Übernahme als EU-Grenzwert Bezug genommen. An dieser Stelle erscheint es angezeigt, an einem typischen Beispiel eine weitgehend unbekannte Art der Arbeitsweise dieser UN-Organisation zu beleuchten: Nach der Katastrophe von Tschernobyl im Jahre 1986 haben 1990 im Internationalen Tschernobyl-Projekt 200 Wissenschaftler aus 25 Staaten, aus sieben UN-Organisationen einschließlich der WHO und aus der Europäischen Gemeinschaft – darunter 15 Deutsche – die bis dahin aufgetretenen Auswirkungen untersucht. Bei dem Weltkongress der UNO im Mai 1991 in Wien hat dann die WHO der Welt verkündet: Es gab keine direkt mit Strahlung zusammenhängenden Gesundheitsschäden. Das war eine krasse Lüge! Denn in Belarus und in der Ukraine waren bis Ende 1990, nach dieser kurzen Zeit, bereits über 50 Kinder an Schilddrüsenkrebs erkrankt und operiert worden. Die Korrektheit der Diagnosen hatten US-Pathologen in allen Fällen bestätigt. Die meisten Menschen glauben, Verlautbarungen der UNO und ihrer zahlreichen Unterorganisationen, wie auch der WHO, seien als eine über jeden Zweifel erhabene Wahrheit zu akzeptieren. Leider trifft dies nicht zu. Denn das Beispiel zeigt, wie mächtige Institutionen ihre Interessen auch in der UNO durchsetzen, selbst gegen eine wissenschaftlich erwiesene Wahrheit und zum Schaden ihrer eigenen Bürger.

Edmund Lengfelder

Oberaudorf

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