Angerichtet für den nächsten „Regime-Change“

von Redaktion

Zur Berichterstattung über die aktuelle Situation in Venezuela (Politikteil):

Der US-Präsident sagte im Weißen Haus, Maduro begehe mit der Blockade einen „furchtbaren Fehler“. Und beim Treffen mit Kolumbiens Präsident Ivan Duque forderte dieser vom US-Präsidenten eine „deutliche Botschaft“. Diese Forderung macht erst richtig Sinn, wenn man weiß, dass Kolumbien nicht nur das Nachbarland Venezuelas ist, sondern dort auch neun US-Militärstützpunkte sind. Und seit dem 6. Februar bringen sich in der Karibik auf strategisch wichtigen Inseln vor Venezuela US-Truppen in Stellung. Nicolas Maduro ist der gewählte Staatschef Venezuelas, aber er ist Sozialist, und sein Land hat die meisten Ölvorkommen der Welt. Und schon ist angerichtet, für den nächsten „Regime-Change“, den die USA vorantreibt und damit wieder ein Land ins Chaos stürzt.

Harald Lohner

Töging

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