Diverse Mängel bei den Planungen

von Redaktion

Zu den Berichten über den Planungsdialog des Brenner-Nordzulaufs (Lokal- und Bayernteil):

Kein „verstandesbegabter“ Bürger wird grundsätzlich dagegen sein, Güter per Bahn statt Lastwagen zu befördern. Und trotzdem: Der Planung eines Mammutprojektes solchen Ausmaßes müssen verlässliche Zahlen und Prognosen zugrundeliegen. Dies ist hier nicht der Fall. Über diverse Mängel der Planungen kann sich jeder Bürger informieren. Es ist natürlich sehr einfach, im beschaulichen Rimsting vom hohen Ross herab die Trassengegner zu verurteilen. Frau Munker wird nicht von einer Hochgeschwindigkeitstrasse vor der eigenen Haustür betroffen sein. Es geht übrigens nicht nur um eine hohe Lärmbelastung oder Verschandelung der Landschaft, zum Beispiel der Panger Felder.

Zu bedenken ist auch, dass durch den Bau große Flächen von gutem landwirtschaftlichen Nutzgrund verloren gehen könnten. Dies alles für eine mangelhafte Neubaustrecke, die im Endeffekt nicht benötigt wird? Ich bin wirklich sehr dankbar, dass es hier so viele engagierte Menschen in den Bürgerinitiativen gibt! Menschen, die sich nicht einfach durch das Schlagwort „Güter auf die Schiene“ blenden lassen.

Elisabeth Wallner

Rosenheim

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