Zur aktuellen Situation der Rosenheimer Starbulls (Sportteil):
Starbulls Rosenheim…. was ist nur mit der Mannschaft geschehen? Vor der Saison als Mitfavorit gehandelt, dazu ausgestattet mit einem Rekord-Etat von 2,5 Millionen Euro, als Ziel war der baldmöglichste Aufstieg in die DEL2 ausgegeben. Und nun? Die Spieler sind verunsichert, teilweise zeigen sie katastrophale Leistungen. Dazu: Wenig überzeugende Spiele, ein inkompetenter Vorstand, der seine geschäftlichen Interessen in den Vordergrund stellt. Schwach war auch die Präsentation bei dem letzten Fantreff, eher schon peinlich. Schade, dass der Sport-Vorstand aus beruflichen Gründen nicht anwesend war. Weiterhin ist festzustellen, dass der Trainer sich selbst, einzelne Spieler oder Mannschaftsteile in keinster Weise vorangebracht hat. Im Gegenteil, die angekündigte Entwicklung geht eher nach unten. Zugleich wird der Übungsleiter mit einem neuen Vertrag ausgestattet. Das ist offenbar nur in Rosenheim möglich! Unglaublich, denn Alternativen mit Langzeiterfahrung wären vorhanden. Offenbar schafft es der Trainer nicht, die Spieler zu erreichen oder dementsprechend einzustellen. Anders sind Ergebnisse ohne Torerfolg – wie aktuell in Selb – nicht zu erklären. Ein erfahrener, mündiger Co-Trainer wird offenbar nicht gewünscht.
Es ist zu befürchten, dass die Saison wesentlich schneller zu Ende geht als ursprünglich erhofft und somit die Zuschauer auf ein Neues enttäuscht werden. Das wiederum hat das Rosenheimer Eishockey als Aushängeschild nicht verdient. Darüber sollte sich der aktuelle Vorstand ernsthaft Gedanken machen und Reaktion zeigen. Auch im personellen Bereich.
Rudi Seifert
Stephanskirchen