Kein Interesse am Gemeindefrieden

von Redaktion

Leserbrief Artikel „Mollner verweigert erneute Abstimmung“ (Lokalteil):

Wie abzusehen, dürfen nun zum wiederholten Mal die Flossinger die Eskapaden dieser Pollinger Zwangsgemeinde wider Willen mitfinanzieren. Dass das Pollinger Ratsbegehren an Schönrechnerei („Fake News“, wie es Gemeinderat Josef Mooshuber in der Sitzung nannte) kaum zu überbieten war, ist jetzt offensichtlich. Leider zu spät. Statt auch nur einen Gedanken daran zu verschwenden, dass man eine vielleicht irgendwann erforderliche zweite Kinderkrippen-Gruppe auch in Flossing einrichten könnte (schließlich ist ein genehmigter Plan bereits vorhanden und die Kosten sind wesentlich geringer), um wenigstens im Ansatz ein Interesse am Gemeindefrieden erkennen zu lassen, gibt man lieber im Vorhinein gleich mal (nicht vorhandenes) Geld dafür in dem Pollinger Gebäude aus. Fakten schaffen, koste es, was es wolle. Traurig.

Josef Gartner

Flossing

Artikel 6 von 11