Zum Artikel „Raubritter und Raser auf der Straße“ (Lokalteil):
„Raubritter“ diejenigen zu nennen, die rücksichtslose Verkehrsteilnehmer in die Schranken weisen, zeugt von wenig Einsicht und Verantwortung. Raserei ist kein Kavaliersdelikt und sollte entsprechend geahndet werden. Gerade Kinder und Senioren sind durch überhöhte Geschwindigkeit in unseren Wohngebieten gefährdet. Nicht zu vergessen die Radfahrer, die aus der Stadt kommen und in die Wasserburger Straße abbiegen wollen. Auch innerorts – durchgehend 30er-Zone – fehlt es an der Einhaltung der vorgegebenen Geschwindigkeit! Gemeinderat Dr. Löffler möchte aber lieber „Geld für ein Eis ausgeben“ als es in die Verbesserung der Verkehrssicherheit durch Kontrolle/Überwachung zu investieren. Dies weist auf mangelnde Mitverantwortung der dominierenden Fraktionen (CSU und Bayernpartei) im Stephanskirchner Gemeinderat hin. Die Salzburger Straße zum Beispiel ist ja nicht nur eine innerörtliche, sondern auch eine stark befahrene Durchgangsstraße (Ortsschild jenseits der Innbrücke). Auf der Schloßbergauffahrt können Schnellfahrer richtig Gas geben, Autofahrer, die das vorgegebene Tempo einhalten, werden rechts oder links überholt. Eine dauerhafte Geschwindigkeitsanzeige wäre hier angezeigt. Mein Fazit: Ich wünsche mir für unseren Wohnort alle zur Verfügung stehenden Maßnahmen, um eine möglichst große Sicherheit auf unseren Straßen für jedermann zu gewährleisten.
Dr. Klaus Molewski
Stephanskirchen