Was weg ist, ist weg?

von Redaktion

Zum Artikel „Auch sauberer Strom greift in Natur ein“ (Lokalteil):

„Was weg ist, ist weg“ – das mag sich mancher Leser des Artikels gedacht haben. Ja, Frau Engelmann hat recht. Die Nische für den Artenschutz am Innkanal ist verloren. Ob die vom Verbund zugesagten Ausgleichsmaßnahmen für die ökologischen Verluste am Innkanal ausreichen, das bleibt abzuwarten. Ist ja wurscht: die paar Schmetterlinge und Bienen – so könnte man auch denken. Nur, immer mehr Wissenschaftler machen deutlich, dass die Insekten- und Artenvielfalt ein sehr wichtiger Indikator für die Lebensumwelt von uns Menschen ist. Möglicherweise – ich hoffe es wahrlich nicht – trifft die Aussage „Was weg ist, ist weg“ in nicht allzu ferner Zukunft auch auf die Menschheit zu. Wir haben dann allerdings selbst kräftig zu unserem Verschwinden beigetragen.

Reinhard Graser

Kraiburg

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