Es geht um lukrative Pöstchen

von Redaktion

Zum Bericht „Söder für höhere Rundfunkgebühren“ (Politikteil):

Es ist nicht überraschend, dass Politiker für eine höhere Abgabe zum „Beitragsservice“ sind. Es geht dabei in erster Linie um lukrative Pöstchen für Politiker, wie etwa von Herrn Wilhelm (ARD). Deshalb wird auch mit allen Mitteln versucht, dieses System aufrechtzuerhalten. Über die Höhe der „Zwangsabgabe“ zu feilschen ist eigentlich zwecklos, das Geschäftsmodell sollte auf den Prüfstand. Mit den Digitalen Medien gibt es schon lange die Möglichkeit zwischen einem kosten(freien) und bezahlten Programmangebot zu unterscheiden. Es ist irgendwie dreist, dass einige politische Interessenvertreter von der Allgemeinheit Forderungen erheben, sich aber die Rechtsgrundlage dazu, den Rundfunkstaatsvertrag, selber druckt. Möglicherweise beruft sich die Politik ja darauf, dass dies in einer repräsentativen Demokratie so üblich ist, ich vermute aber eher es ist das Märchen einer Demokratie. Man könnte jetzt auch etwa Herrn Wilhelm (ARD) als Märchenonkel bezeichnen. Ich fürchte aber, dass dies seriöse Märchenerzähler als Beleidigung empfinden würden.

Dieter Placht

Bruckmühl

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