Zum Bericht „Zu leichtfertig in der Führerscheinprüfung“ (Bayernteil):
Das Problem, dass Fahrschüler, die sich nicht gewissenhaft auf die theoretische Fahrerlaubnisprüfung vorbereiten und dadurch leichtfertig bei den Prüfungen durchfallen, ist schon seit Langem bekannt. Was eine Fahrschule machen kann und was in den Verantwortungsbereich der Schule fällt: den Wissensstand der Schüler mit theoretischen Vorprüfungen in der Fahrschule vor der eigentlichen Theorieprüfung zu kontrollieren und zu überprüfen. Die Vorprüfungen finden nach dem gleichen System wie die spätere Theorieprüfung statt. Wichtig ist, dass die Schüler auch wissen, welche Lernmöglichkeiten es gibt, um sich möglichst effizient auf die Prüfung vorbereiten zu können. Für die praktische Prüfung ermittelt man durch simulierte Vorprüfungsfahrten gemeinsam mit dem Fahrlehrer die Prüfungsreife des Bewerbers. Durch ein Vorprüfungsprotokoll erhält der Fahrschüler seinen aktuellen Stand der Prüfungsreife. Bei Migranten, die Verständigungsprobleme haben, werden durch Gespräche im Vorfeld Empfehlungen ausgesprochen, die aber außerhalb des Verantwortungsbereiches der Fahrschulen liegen. Wir helfen, wo wir können – aber „lernen“ können wir nicht vermeiden. Eine Fahrschule kann auf so unnötige Kosten, die für den Fahrschüler aufgrund von Wiederholungen der Prüfungen entstehen, verzichten. Es ist ja auch „Nervensache“ und „Tagesform“. Wir sind mit diesem System bisher „gut gefahren“.
Alex Breu
Rosenheim