Zum Bericht „Söder für höhere Rundfunkgebühren“ (Politikteil):
Nach meiner Beobachtung werden im Bereich „öffentlich, rechtliche Medien“ die Werbe-Einspielungen in jüngster Zeit deutlich erhöht. Meine Frage hierzu lautet: Gibt es hier seitens der Kontrollgremien eine Vorgabe, oder ist das von den Entscheidungen der jeweiligen Sender abhängig? Mir ist außerdem aufgefallen, dass es zwischen den „regionalen Sendeanstalten“ eine rege Reisetätigkeit gibt. Nur ein Beispiel: Im Bayerischen Rundfunk (BR) ist der Redakteur „Till N“ (Till Nassif), der unter anderem für den Bereich „Rundschau“ moderiert, plötzlich am nächsten Tag im WDR-Morgenmagazin zu sehen. Dazu eine Frage: Hat der Westdeutsche Rundfunk – angeblich die personell größte Anstalt – dafür nicht genügend Mitarbeiter? Müssen daher der Gebührenzahler und die Gebührenzahlerin für die Reise-, Hotel- und Verpflegungskosten aufkommen? Oder wird das ganz einfach vom BR-Intendanten Herrn „U“ (Ulrich Wilhelm) so entschieden. Es wäre sicherlich auch im Interesse der Zuschauerinnen und Zuschauer, zu erfahren, wer für die Kostenkontrolle im gesamten öffentlich, rechtlichen Medienbereich verantwortlich ist. Oder zumindest zu hören, dass diese Rundfunkanstalten sich selbst „verwalten“.
Hans Ricker
Bruckmühl