Zum Bericht „Streit um Kirchenreformen spitzt sich zu“ (Weltspiegel):
Um eine Kirchenreform wird ja schon seit Wochen und Monaten gestritten und scheint jetzt auch bei den Kirchenoberen angekommen zu sein. Dennoch ist eine Frage an alle Reformer und Modernisten schon einmal erlaubt. Was wollen sie eigentlich noch alles reformieren, erneuern und verändern? Hat nicht schon das verheerende Zweite Vaticanum alles kaputtreformiert. Wo einst das heilige Messopfer mit unserem Herrgott im Mittelpunkt stand – das Herz unserer Kirche – wurde doch alles regelrecht zerstört! Was läuft heute in dieser gottlosen Kirche noch ab? Sie ist eine reine Saisonkirche geworden, wo man nur noch hingeht, wenn es was zu feiern gibt, oder was geboten wird. Auch die Zahl der Priester geht weiter zurück und dazu fordern diese Reformer die Abschaffung des Pflichtzölibates und Einführung des Frauenpriestertums. Darüber war doch erst vor einigen Monaten in einer Tagespresse zu lesen: „Lasst die Priester heiraten, dann kommen sie in Scharen angerast“! Da erübrigt sich doch jeder Kommentar dazu. Bei den verschiedenen Zeitungsberichten zu den Kirchenformen fällt einem immer wieder auf, dass extrem wenig bis fast gar nicht das Wort „Beten“ oder „unser Herrgott“ vorkommt. Ein Wort an alle Reformer: Gotteswerk hat Bestand, hält ewig, aber Menschenwerk hat keine Zukunft und geht unter! Außerdem sollen wir nicht immer in Gottes Handwerk pfuschen, darüber werden wir noch viel leiden müssen.
Jakob Grandl
Riedering