Zu den „Politik-Kommentaren“ im Oberbayerischen Volksblatt (OVB):
Langsam bin ich es leid, nur negative Leserbriefe zu studieren. Ich freue mich zum Beispiel fast jeden Tag auf die Seite „Kommentare“. Viele sprechen mir aus dem Herzen, vor allem liebe ich die Kommentare von Georg Anastasiadis! Die Berichte über den „Twitter-Zaun-König“ Trump vom 27. Februar und über Merz und AAK (Annegret Kramp-Karrenbauer) fand ich besonders toll. Zu AKK habe ich eine kleine Anekdote: Ich wurde Zeuge eines netten Zwiegesprächs von zwei jungen Männern im Bus. Der eine meinte: De AKK mog i gar ned, de hod a Mei (Mund) wia de Schuidkrötn, de wo da Michi Altinger im BR gspuit hod, de mog i auf koan Foi ois Kanzlerin!“ Ich lächelte vor mich hin und dachte, „Jungchen, du wirst dich noch wundern!“ Ich sah diese Dame bei Anne Will, da referierte ein unbekannter Journalist spöttisch über AKKs Saarländchen. Doch da wurde die so eben genannte „Schildkröte“ zur wilden Löwin. Sie überschüttete diesen Herrn mit einer Schimpftirade, sodass dem das Wort im Halse stecken blieb. Als er sich wieder gefangen hatte, war die Sendung zu Ende. Diese Erfahrungen sagen mir, lieber Georg Anastasiadis, dass ich noch viele Kommentare von Ihnen über den politischen Zirkus lesen und genießen darf.
Helga Oeckl
Wasserburg